Dieser Text beinhaltet die 30 jährige Geschichte von UBF Bonn, Universität Bibel Freundschaft Bonn e.V.
Bonn UBF, 30 Jahre
Teil I. Bonn UBF 1980 - 1989
"Geburt und Pionierphase"
"Habt Glauben an Gott", antwortete Jesus. (Mark 11:22)A. Einführung
Das Pionierungswerk an der Bonner Universität begann im Jahr 1980 in einer kleinen Mietwohnung. Seitdem sind nun schon 30 Jahre vergangen. UBF Bonn wuchs selbst inmitten vieler Bedrängnisse, die einerseits durch die kulturellen Unterschiede andererseits wegen des Neides des Satans verursacht wurden, durch die Gnade und den Segen Gottes zu einer der einflussreichen Studentengemeinden in Bonn und Deutschland und zum Hauptquartier für die UBF-Campusmission in Europa, als die Mitarbeiter sich dem Bibelstudium widmeten und dem Werk der Jüngererziehung durch den Glauben und mit dem intensiven Zweierbibelstudium hingebungsvoll dienten.
Anlässlich des 30. Jubiläums unseres
Pionierungswerkes wollen wir uns zuerst an das mächtige Wirken Gottes
und die Glaubenserbe in den letzten 30 Jahren erinnern und Gott dafür
von ganzem Herzen danken. Darüber hinaus wollen wir mit unserer neuen
Generation auf die Zukunft blicken, um Gottes Vision zu empfangen.
Die 30-jährige Missionsgeschichte der Bonn UBF ist in drei Zeitabschnitten zu unterteilen, und zwar
1) 1980 – 1989: Pionierungsphase
2) 1990 – 1999: Wachstumsphase
3) 2000 – 2010: Expansionsphase
Der
Bericht über die achtziger Jahre umfasst von der Geburt der Bonn UBF
angefangen, Vorbereitungsphase, Aufstellung der ersten Jünger und
Wachstum durch Bedrängnisse. In dieser Pionierungszeit half Gott den
Missionaren, den Glauben an Gott zu lernen und verschiedene
Unmöglichkeiten wie Sprache, Kulturunterschiede, finanzielle
Selbständigkeit, Studium, Kindererziehung und vor allem Schafweiden
durch den Glauben herauszufordern, um die Grundlage des
Pionierungswerkes zu legen.
B. Geschichte
1. Geburt der Bonn UBF (15. Sep. 1980): mit Vision und Glauben
Die Stadt Bonn ist eine schöne, attraktive, kleine, aber administrative Stadt am Rhein, wo als eine Hauptstadt das Parlament, wichtige deutschen Regierungsministerien und über 130 ausländische Botschaften ansässig waren. Durch die Wiedervereinigung Deutschlands gab die Stadt Bonn ihre Rolle und Funktion als die Hauptstadt überwiegend an die ehemalige und neue Hauptstadt Berlin ab und bemüht sich, eine neue Identität als eine der wichtigsten Kultur und Universitätsstädte Europas zu finden.
Die Stadt Bonn ist eine schöne, attraktive, kleine, aber administrative Stadt am Rhein, wo als eine Hauptstadt das Parlament, wichtige deutschen Regierungsministerien und über 130 ausländische Botschaften ansässig waren. Durch die Wiedervereinigung Deutschlands gab die Stadt Bonn ihre Rolle und Funktion als die Hauptstadt überwiegend an die ehemalige und neue Hauptstadt Berlin ab und bemüht sich, eine neue Identität als eine der wichtigsten Kultur und Universitätsstädte Europas zu finden.
Am
15.09.1980 sandte Gott, um die Universität Bonn mit dem Evangelium zu
erschließen, ein Senfkorn von Köln UBF als Pioniere nach Bonn aus,
nämlich die Hausgemeinde von M. Peter und M. Sarah Chang zusammen mit M.
Maria Park, indem er sie mit dem Wort aus Hebräer 11,29 segnete und sie
mit einem Tisch und vier Stühlen ausrüstete. Das erste Zentrum war das
Wohnzimmer einer Drei-Zimmer-Mietwohnung auf der Villemombler Straße 72,
wo die drei Missionare den ersten Sonntagsgottesdienst abhielten. Es
war wirklich wie das Werk eines kleinen Senfkorns. Außer Glauben an Gott
hatten sie nicht viel, nicht einmal ein Pult für ihren Gottesdienst.
aber sie waren dennoch voller Vision und Pionierungsgeist, den 45.000
Bonner Studenten die frohe Botschaft Jesu zu verkündigen. Weil M. Peter
noch nicht so gut Deutsch sprach, gebrauchte er am Anfang viele lustige
Ausdrücke, aber M. Sarah ermutigte ihn immer, dass er eine sehr gnädige
und klare Botschaft gepredigt habe. Manchmal hatten die beiden
Missionarinnen Wochenenddienst; dann hielt M. Peter den Gottesdienst
ganz alleine ab. Er war gleichzeitig Prediger, Leiter, Sondergesangsteam
und Gebetsdiener in einer Person. Es war ein harter einsamer Kampf.
Aber er predigte zu den Topfblumen mutig: “ Die Zeit ist erfüllt, und
das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Tut Buße und glaubt an das
Evangelium!” (Mk 1,15) Die Topfpflanzen wuchsen und blühten sehr schön,
aber kein einziger Hoffnungsträger blieb in dem Werk Gottes, außer
Petrus, der zwei Tage nach dem Umzug nach Bonn geboren wurde. So begann
das Pionierungswerk in Bonn durch Glauben und Vision.
2. Vorbereitung der Pionierungswerk (1981-1984)
Zusammenarbeit
der Missionare, Grundlage des Pionierungswerkes Am 18. Sep. 1980, nach
dem sie den ersten Gottesdienst gefeiert hatten, gebar M. Sarah ihren
ersten Sohn Petrus. Obwohl sie in einer schwierigen Zeit entbunden hat,
war sie voller Freude, weil sie ein gutes Zeichen Gottes für das
Pionierungswerk gesehen hat. Mit Vision betete sie, dass Gott ihren
ersten Sohn Petrus als Campushirten an der Uni Bonn gebrauchen möge.
Ihre Vision wurde nach 20 Jahre zur Erfüllung gegangen. Durch die Geburt
von Petrus hat M. Peter noch ein Kreuz mehr bekommen, außer Predigt,
Leiter, Promotionsarbeit nun Kinderbetreuung. Gott sah seinen einsamen
Kampf als Pionier gnädig an und begann, Pioniermitarbeiter zu senden.
Im
Jahr 1981, eineinhalb Jahre nach dem Beginn des Pionierungswerkes, kam
M. Stephanus Park, der durch den Glauben M. Maria Kim, die erste
Glaubensfrucht von M. Peter geheiratet hat, nach Bonn. Als er nach
Deutschland kam, erkrankte er überraschenderweise sehr schwer an
Tuberkulose, so dass er seine Aufenthalterlaubnis nur noch monatlich
verlängern konnte. Gott führte ihn durch die schwere TBKrankheit und
durch das Wort aus Mk 8,34 zur Einsicht und Glaubensentscheidung, mit M.
Peter auf Leben oder Tod zusammenzuarbeiten und sein Missionsleben für
die Deutschlandmission zu geben. M. Peter freute sich sehr, einen
Brudermitarbeiter für das Pionierungswerk zu bekommen. M. Peter hatte
den Wunsch, ein gemeinsames Leben wie die ersten Christen in Apg 2 zu
führen. So begann er in seiner drei-Zimmer Mietwohnung eine
Lebensgemeinschaft mit der Familie von M. Stephanus. Im nachfolgenden
Jahr sandte Gott weitere studentische Missionare wie M. Abraham Mose Ju,
M. Ruth Ju, M. Samuel Peter Ryu, M. Hanna Ryu und M. Mary Shin nach
Bonn. Obwohl sie als studentische Missionare und als ausländische
Gastarbeiter öfter schwierigen Situationen und Prüfungen begegneten,
bildeten sie ein festes Gefäß der Liebe und des Gebetes und arbeiteten
mit M. Peter von Herzen zusammen. Ihre selbstlose, hingebungslose
Zusammenarbeit ist bemerkenswert und vorbildlich, so dass Gott durch sie
mächtig bis zum heutigen Tag für die Deutschland und Europamission
wirken kann. Ihre Zusammenarbeit ist ein Segen für die deutschen
Nachwuchshirten und Nachwuchsmissionare, so dass sie lernen konnten,
wie sie Gott dienen und für Gottes Werk zusammenarbeiten können.
Kreuze der studentischen Missionare
Als
ausländische Studenten war ihr Leben sehr unsicher und sie hatten genug
Kreuze zu tragen, für ihr selbständiges Leben zu sorgen, während sie
gleichzeitig studierten. Das erste Rote Meer war Deutschsprachprüfung.
Sie mussten Deutschsprache bemeistern, nicht nur für ihr Studium sondern
vielmehr für ihre Mission, den deutschen Studenten mit dem Wort Gottes
zu dienen. Darum widmeten sie sich mit Priorität, Deutschsprache zu
bemeistern. Dabei half M. Peter Chang den Missionaren, nur auf Deutsch
zu sprechen und das Deutschlehrbuch „Deutsch 2000“ auswendig zu lernen.
Er betonte, Deutschsprache zu lernen ist gleich Deutschen und Gott der
Deutschen kennenlernen. So durften die meisten Pioniermissionare in
einem Jahr Deutschprüfung bestehen und Zulassung für ihr Studium an der
Uni Bonn bekommen.
Studentische Missionare hatten auch
verschiedene Schwierigkeiten wie Visumproblem, Wohnungssuche, Jobsuche
und dazu Kulturunterschiede. Aber Gottes Wort besonders Mk 9,23
ermutigte sie, ihre widrige Lage durch den Glauben zu überwinden: „Jesus
aber sprach zu ihm: Du sagst: Wenn du kannst – alle Dinge sind möglich
dem, der da glaubt.“ (Mk 9,23). Sie fingen an, als Haushaltshilfe,
Putzhilfskräfte oder Zeitungsverteiler zu arbeiten, obwohl sie in Korea
hohe akademische Ausbildungen bekommen haben und gutbezahlte
Arbeitsstelle inne hatten.
Obwohl sie als
Putzhilfskräfte arbeiteten, hatten sie klare Identität als Missionare
und Missionsbewusstsein, den Studenten mit dem Wort Gottes zu dienen und
für die Weltmission zu beten. Morgens trafen sie sich im Zentrum
zusammen und hatten stille Zeit mit dem Täglichen Brot und beteten
zusammen. Montags schrieben sie die Weltmissionsbriefe an die Missionare
in verschiedenen Kontinenten. Obwohl sie dem Pionierungswerk dienten,
öffneten sie ihre Augen für die ganze Welt und waren voller Vision für
die Weltmission.
Einladung der Bibelschuler
Obwohl
ihr Deutsch kurz war, fingen sie an deutsche Studenten zum Bibelstudium
einzuladen. Damals gab es in Bonn nur 9 Missionare, aber man hörte,
dass 100 UBF Missionare in Bonn tätig wären, weil sie dem Einladungswerk
wie Ameisen so eifrig dienten, dass jeder täglich mehr als 20 Studenten
ansprach.
Um das Bibelstudium mit den deutschen Studenten
zu machen, lernten sie den Bibeltext und das Bibelstudiumsmaterial auf
Deutsch auswendig. Sie bereiteten auch leckere koreanische Speise für
ihre Bibelschuler vor. Wenn ein Bibelschuler kam, dienten ihm bzw. ihr
alle Mitarbeiter herzlich zusammen.
Viele Studenten
kamen zum Bibelstudium aus Neugier, obwohl sie nicht gut verstehen
konnten, was die Missionare sagten. Aber nachdem sie einige Lektionen
studiert hatten und durch Gottes Wort persönlich angesprochen fühlten,
kamen sie nicht mehr. Wie Flut und Ebbe waren viele Studenten gekommen
und gegangen. Jährlich trafen die Missionare über 3000 Studenten, aber
niemand blieb. Die Missionare erfuhren die schwierige geistliche
Realität, wie jemand sagte, dass in Deutschland einen Hoffnungsträger
zum Zweierbibelstudium einzuladen, dem gleichkommt, einen fliegenden
Vogel mit der Hand zu fangen. Im Jahr 1984 konnten 9 Missionare, obwohl
sie Tag und Nacht fleißig dem Einladungswerk dienten, keinen einzigen
Hoffnungsträger zur Frühlingsbibelkonferenz führen und alle
verzweifelten. In solch einer hoffnungslosen Lage half Gott ihnen durch
das Wort aus Johannes 10,11: “Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte
läßt sein Leben für die Schafe“, alle Enttäuschungen und Resignation zu
überwinden und zu lernen, die verschiedene Hoffnungsträger in den Sünden
und Hoffnungslosigkeit von ganzem Herzen zu lieben. M. Peter entschied
sich gemäß Johannes 10,11 seinen Doktortitel und sein Leben für das Heil
der Jugendlichen und Studenten in Deutschland zu opfern und die Tür
meiner Hausgemeinde zu öffnen.
Seitdem widmete er sich
unabhängig von den Ergebnissen von ganzem Herzen dem persönlichen
Bibelstudium und kämpfte jede Woche, Predigten vorzubereiten, sodass er
schließlich Predigtbücher über das Johannesevangelium und das
Markusevangelium verfassen konnte.
3. Schafeweiden durch die Lebensgemeinschaft
Als
sie auf die Sommerbibelkonferenz 1984 vorbereiteten, führte Gott einen
Studenten, der sein Studium vergleichende Religionswissenschaft
abgebrochen hatte, durch M. Stephanus zum Bibelstudium. Dieser Student
hatte lange Haare, nahm täglich Drogen und genoss seine Phantasiewelt
unter der Drogenmacht. Aber erstaunlicherweise antwortete er auf die
Einladung zum Bibelstudium und zur Sommerbibelkonferenz mit "Ja".
Johannes 8,12 “Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird
nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens
haben.” gab ihm den geistlichen Wunsch, ein neues Leben zu beginnen.
Durch das Bibelstudium des Johannesevangeliums lernte er Jesus kennen,
und sein Leben veränderte sich stetig. Er ließ seine lange Haaren
schneiden und kam trotz einer Stunde Fahrradfahrens zum
frühmorgendlichen Täglichen Brot und zur stillen Zeit mit Gott. Es war
ein wunderbares Werk Gottes. Er fing die Lebensgemeinschaft an. Die
Hausgemeinde von M. Dr. Peter Chang und M. Sarah liebten ihn mehr als
ihre eigenen Söhne und dienten ihm bedingungslos. Alle Missionare
dienten ihm wie einem himmlischen Prinzen. Später bekannte er in seinem
Glaubenszeugnis: "Keiner konnte für mich irgend eine Hoffnung haben,
nicht einmal ich selbst. Aber Gott hält mich für kostbarer als das ganze
Universum und liebt mich bedingungslos. Seine bedingungslose Liebe und
Dienerschaft hat meinem Leben den Wendepunkt gebracht." Der lebendige
Gott sah das jammernde Hirtenherz und Gebete der Missionare für diese
eine sündenkranke Seele und vertraute ihnen weitere sündenkranke junge
Studenten an.
Deutschland war früher ein Land der
Reformation. Aber heute kann man hier kaum den lebendigen und biblischen
Glauben finden. Es wurde eine Hochburg des Humanismus und von den
säkularen Namens Christen erfüllt. Weil sie in den letzen 100 Jahren 2
Mal durch die Weltkriegen ein Fluch für die Welt waren, leiden sie viel
unter dem Fatalismus, dem Materialismus und dem Egoismus. Die jungen
Menschen interessieren sich nur für ihren kleinbürgerlichen Traum und
dafür, wie sie ihr Leben mehr genießen könnten. Viele jungen Menschen
leiden an Depression, Alkohol und Drogenabhängigkeit. Die Raten in
Scheidung, Selbstmord und Abtreibung werden immer höher. Viele Gemeinden
kamen hierher und schmolzen in diesem Ofen des Humanismus. Aber unser
Gott sah die leben gebende Hingabe unserer Missionare gnädig an und fing
sein Heilswerk unter den deutschen jungen Menschen an.
Durch
die Veränderung einer hoffnungslosen Person wirkte Gott mächtig. Gott
führte weitere Bibelschuler und stellte jedes Jahr einen Hirten auf. Im
Jahr 1985 wurde ein Physikstudent A. P. durch M. Maria Park zum
Bibelstudium eingeladen. Er wohnte in einem total unordentlichen Zimmer,
wie in einer Mülltonne. Aber nachdem er Gottes lebendiges Wirken im
Leben eines Drogensüchtigen gesehen hatte, kam er zum ZBS von Herzen und
begann auch die Lebensgemeinschaft. Durch die Lebensgemeinschaft wurde
er verändert. Bevor er Jesus begegnet war, wollte sich niemand mit ihm
unterhalten, weil er immer über Computer sprach. Aber nachdem er durch
die Begegnung mit Jesus verändert wurde, sprach er über Jesus und über
das Reich Gottes. Darum kommen viele Schafe zu ihm. Er hat Physik mit
Note Eins absolviert und wurde zu einem hingebungsvollen Mitarbeiter für
das Werk Gottes.
Im Jahr 1987 führte Gott einen
Biologiestudent Joachim Dietzel durch M. Mary Shin zum Bibelstudium. Die
Mutter von Joachim Dietzel starb an Krebs. Als seine Stiefmutter ihn
nicht liebte, wurde er sehr rebellisch und lebte ein sinnloses Leben in
Einsamkeit und Alkohol. Er liebte es, mit dem Auto zu rasen und freute
sich, wenn er andere Leute dadurch erschreckte. Gott aber schenkte ihm
in M. Dr. Mary Shin eine geistliche Mutter. Durch ihre Liebe und
Dienerschaft wurden alle seine inneren Schmerzen und Wunden geheilt und
er durfte ein neues Leben in Jesus beginnen. Auf der Frühlingskonferenz
1987 empfing er Johannes 19,30: "Es ist vollbracht". Durch dieses Wort
ist er Jesus persönlich begegnet. Aufgrund von Matthäus 6,33 entschied
er sich, sein Leben für die Weltcampusmission hinzugeben.
H.
Peter Schweitzer war, als er von M. Maria Park zum Zweierbibelstudium
eingeladen wurde, ein Studienanfänger und ein fähiger Mann, der davon
träumte, eines Tages einmal ein Informatik-Professor zu werden. Aber auf
der Herbstkonferenz 1988 erkannte er, dass er vor Gott ein
selbstsüchtiger Sünder war und traf Jesus durch Johannes 5,6 “Willst du
gesund werden?” Er gehorchte Genesis 12,1 und zog vom Party-Haus ins
Gebets-Haus, um Jesus durch das gemeinsame Leben tiefer kennen zu
lernen. Er traf auf Grund Lukas 5,10b eine Glaubensentscheidung, als ein
UBF-Campushirte zu leben. Nach seiner Glaubensentscheidung lud er
seinen älteren Bruder Jochen und seine jüngere Schwester Heidi im
darauffolgenden März ein, die nun die Mitarbeiter Gottes geworden sind.
Er entschied sich, dem Werk Gottes als verantwortlicher Leiter zu
dienen.
Um dem Werk Gottes unter den Studenten in Bonn zu
dienen, opferte Dr. Peter seinen Doktortitel zu Gott und entschied sich,
Gottes Wort aus Matthäus 6,33 zu gehorchen und vollzeitig dem Werk
Gottes zu dienen. Er öffnete sein Haus für die Lebensgemeinschaft mit
den Mitarbeitern und Hoffnungsträgern, indem er selbst mehr als zehn
Jahre lang im Kellerzimmer wohnte und den Hoffnungsträgern die guten
Zimmer zur Verfügung stellte.
Gottes Werk ist das Werk des
Glaubens. Gottes Werk ist das Werk der Zusammenarbeit. Gottes Werk ist
das Werk der Lebenshingabe. Gottes Werk begann, als sich eine
Hausgemeinde durch den Glauben mit einigen Mitarbeiten von ganzem Herzen
dem Bibelstudium widmete und einigen Studenten durch die
Lebensgemeinschaft hingebungsvoll diente.
4. Verfolgung und Wachstum des Werkes Gottes und neue Pionierungsbezirke (1986-1989)
Als
das Werk Gottes durch das Zweierbibelstudium an den deutschen
Universitäten mächtig wuchs, wurde der Satan sehr neidisch. Er versuchte
das Werk Gottes in Bonn durch üble Nachrede in Verruf zu bringen, indem
er Gottes Werk zu einer Organisation degradierte, die die fremde Kultur
in Deutschland verbreiten wolle. In dieser Zeit ermutigte Dr. Samuel
Lee die Bonner Mitarbeiter mit dem Wort aus Jakobus 1,12 “Selig ist der
Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er bewährt ist, wird er
die Krone des Lebens empfangen, die Gott verheißen hat denen, die ihn
liebhaben.” mit Geduld alle Bedrängnisse zu überwinden und treu dem
Jüngererziehungswerk durch das Zweierbibelstudium zu dienen. Gott wirkte
wirklich mächtig, als sie anstatt gegen die Verleumdung zu kämpfen, an
Apostelgeschichte 14,22 festhielten: “Wir müssen durch viele
Bedrängnisse in das Reich Gottes eingehen.” und sich noch mehr auf das
Bibelstudium zu konzentrieren.
a. Pionierung der Universität Mainz
Im
September des Jahres 1988 verlor M. Samuel Peter wegen der
Missverständnisse seine Promotionsstelle und musste eine neue
Promotionsstelle suchen. Gott vertraute ihm eine Promotionsstellle an
der Uni Mainz an. Dr. Peter Chang entschied sich, M. Samuel Peter als
Pionier nach Mainz auszusenden, so dass viele Mainzer Studenten das
Evangelium von Jesus Christus hören konnten.
Gott
erlaubte ihnen im Jahr 1989, sogar bis hin nach China den Raum unseres
Zeltes weit zu machen. M. Matthäus Ahn, der als Geschäftsmann nach
Deutschland kam, aber von Dr. Peter Chang zum Bibelstudium eingeladen
wurde, begegnete Jesus als dem Licht seines Lebens und traf gemäß Joh
1,4 und Lk 5,27 eine Lebensentscheidung, als Jünger Jesu sein Leben zu
geben. Durch die Gnade Gottes gründete er in Korea eine Hirtenfamilie,
die als Direktorhausgemeinde nach Peking, China ausgesandt wurde. Als
die Pioniermissionare Bedrängnisse durch den Glauben überwanden und der
Führung Gottes folgten, erlaubte Gott ihnen, den Raum des Zeltes in ganz
Deutschland, sogar bis nach China weit zu machen.
b. Glaubensentscheidung von einheimischen Studenten für Jesus
Durch
die Verfolgung half Gott den einheimischen Leitern, festen Glauben an
das Evangelium zu haben und mit der klaren Identität zu leben. 1988, auf
dem Höhepunkt der Verfolgung, kamen viele neue Bibelschuler zum
Bibelstudium. Eine deutsche Studentin A. W. wurde zum Bibelstudium
eingeladen. Trotz der Verfolgung ihrer Eltern begann sie die
Lebensgemeinschaft. Als sie den Glaubensmittelpunkt festhielt und die
geistliche Umgebung vorbereitete, kamen viele deutsche Studentinnen zum
Bibelstudium. Ein Studienanfänger Peter Schweitzer wurde durch M. Maria
Park zum Bibelstudium eingeladen und begann im selben Jahr die
Lebensgemeinschaft. Durch seine Einladung haben sein älterer Bruder
Jochen und seine jüngere Schwester Heidi und einen Physikstudent Xenofon
Grigoriadis das Zweierbibelstudium begonnen. Außerdem kamen Berthold
Kösters und Stefan Elsholz zum Zweierbibelstudium und begannen die
Lebensgemeinschaft. Deutsche Hirten begannen, Schafe durch das ZBS zu
weiden.
Langsam wurden das Gemeindehaus und die
Lebensgemeinschaften immer enger. Da vertraute Gott ihnen außer dem
Hirtenhaus und Gebetshaus noch das Kievhaus und ein 400 qm großes
Zentrum an. Dieses neue Zentrum war früher eine Lagerhalle. Alle Hirten
und Missionare haben mehrere Monate lang, indem sie manchmal sogar auf
ihren Schlaf verzichteten, das Zentrum renoviert und es zu einem
wunderschönen Zentrum gemacht. Dadurch haben sie den Glauben kennen
gelernt, der die Unmöglichkeit herausfordert.
Das
Pionierungswerk in Bonn war möglich, als eine Hausgemeinde von M. Dr.
Peter Chang und M. Sarah Chang von Anfang des Pionierungswerkes an ihr
Haus für die Mitarbeiter und Hoffnungsträger öffneten,
Lebensgemeinschaft mit ihnen führten und ein Vorbild der
hingebungsvollen Liebe zeigten; es war deshalb möglich, als alle
Missionare auf Leben und Tod zusammengearbeitet haben.
Teil II. Bonn UBF Werk 1990 – 1999
Teil II. Bonn UBF Werk 1990 – 1999
Das Werk Gottes von UBF BONN in den 90er Jahren
"Habt Glauben an Gott," Jesus antwortete. (Mark 11:22)
I. Einleitung
Die
80er Jahre endeten mit einem in der Geschichte einmaligen Ereignis,
nämlich mit der Maueröffnung und der sich im Oktober 1989 anschließenden
friedlichen Wiedervereinigung von Ost- und West-Deutschland. Ende der
80er Jahren kamen einige der heutigen leitenden Hirten in Bonn zum
persönlichen Glauben an Jesus. In den 90er Jahren wuchsen sie als
Hirten, geistliche Leiter, Prediger des Wortes Gottes und als
Weltmissionsmitarbeiter durch die demütige und hingebungsvolle
Dienerschaft der Vorgängermissionare heran. Neun Hirtenhausgemeinden
wurden in dieser Zeit gegründet und zahlreiche Missionare von Korea nach
Bonn ausgesandt. Viele Kinder der zweiten Generation wurden in dieser
Zeit geboren. Es war die Zeit, in der sich Bonn UBF von einem
Pionierungswerk zu einer ortsansässigen Studentengemeinde entwickelte.
Gott fing an, dieses Werk auch dazu zu gebrauchen, um einige Missionare
als Pioniere in weitere Universitätsstädte Deutschlands auszusenden.
II. Das Werk Gottes in und durch Bonn UBF
1. Bibelkonferenzen und Bibelschulen
In
den 90er Jahren hat Gott durch sein Wort unter den Bonner Studenten
mächtig gewirkt. Durch unsere regelmäßig stattfindenden Bibelkonferenzen
wurde Gottes Wort in Vollmacht den Studenten gepredigt und ihnen die
Liebe Gottes durch das Evangelium offenbart. Während der mehrtägigen
Konferenzen, die außerhalb von Bonn in Jugendherbergen und anderen
Veranstaltungsorten stattfanden, konnten wir uns - fern vom Alltag -
ganz auf das Wort Gottes konzentrieren und dadurch Gott persönlich
begegnen. Die beliebtesten Konferenzorte während der 90er Jahre für die
Frühlings- und Herbstbibelkonferenzen waren Bad Neuenahr/Ahrweiler,
Blankenheim in der Eifel, Olpe und Oberwesel. Unsere
Sommerbibelkonferenzen fanden in der Regel in De Bron in Holland statt.
Unsere
Bibelkonferenzen waren nicht nur evangelistisch für Neulinge
ausgerichtet, sondern dienten auch zur geistlichen Stärkung der
Mitarbeiter. Durch das Gruppenbibelstudium und das Schreiben von
persönlichen Stellungnahmen zum Bibeltext mit anschließendem Austausch
in Gruppen untereinander konnte das Wort Gottes die Herzen der
Teilnehmer erreichen und darin Wurzeln schlagen. Ein Höhepunkt der
Konferenzen bildeten jeweils die Glaubenszeugnisse, in denen Studenten
und Missionare über ihre Bekehrung, über Gottes Gnade, seine Führung und
seinen Segen an ihrem Leben berichteten. Besonders Neulinge wurden
durch die Glaubenszeugnisse angesprochen, da sie nicht selten in ihrem
gegenwärtigen Leben mit den gleichen Problemen und Sünden der
Vortragenden konfrontiert waren. Durch die Gemeinschaft der Gläubigen,
durch ihr Gebet und ihren Lobgesang, durch das Bibelstudium und die
Predigt des Wortes Gottes schuf Gott bei den Konferenzen stets eine gute
geistliche Atmosphäre, ein Gefäß des Heiligen Geistes, durch das viele
Studenten zur Einsicht über ihre Sünden und über die Gnade Gottes kommen
konnten, so dass sie hin und wieder sogar unter Tränen Buße taten und
Jesus als ihren Herrn und Erlöser im Glauben dankbar annahmen. Durch
Theaterstücke, Tänze und ein Musikprogramm wurden die Predigten ergänzt
und die Konferenzen abgerundet und so als unsere fünf Brote und zwei
Fische zu Jesus gebracht, um damit den Studenten in Deutschland, Europa
und der ganzen Welt geistliche Speise zu geben. Während an den
Frühlings- und Herbstbibelkonferenzen in der Regel nur Teilnehmer aus
Bonn und den jeweiligen neu entstandenen Pionierungsbezirken
teilnahmen, hatten die alle zwei Jahre in De Bron stattfindenden
Sommerbibelkonferenzen, die im Gegensatz zu den Frühlings- und
Herbstbibelkonferenzen nicht zwei, sondern drei volle Tage währten,
stets internationalen und missionarischen Charakter. Nicht nur alle
Mitarbeiter aus Deutschland, sondern auch aus ganz Europa und
repräsentativ auch zahlenmäßig starke Mitarbeiterteams aus Übersee, vor
allem aus den USA und Korea waren dazu eingeladen. Alle unsere
Sommerbibelkonferenzen in den 90er Jahren fanden noch durchweg in
deutscher Sprache statt. Glaubenszeugnisse und Stellungnahmen von
Mitarbeitern aus anderen Ländern wurde zwar in der jeweiligen
Landessprache vorgetragen, jedoch simultan Satz für Satz im Wechsel
durch einen deutschen Mitarbeiter übersetzt. Durch die
Gebetsunterstützung, Missionsberichte und Glaubenszeugnisse der
ausländischen Mitarbeiter wurden die Teilnehmer Zeuge von der
universalen Liebe Gottes, die unabhängig von Rasse, Geschlecht und
Alter, für alle Menschen gilt. In einer Zeit, in der für die meisten von
uns Worte wie 'Globalisierung' und 'Internet' noch Fremdworte waren,
spürte man auf den internationalen Sommberbibelkonferenzen, die
weltumspannende Liebe Gottes. Gottes Herzenswunsch, alle Nationen der
Erde mit dem Evangelium zu erreichen, wurde klar offenbart und Gott
erweckte durch sein Wort und seinen Heiligen Geist Visionen für die
Weltmission in den Herzen der Teilnehmer. Durch die
Sommerbibelkonferenz, die sich Ende der 90er in die 'Internationale
Europäische Sommberbibelkonferenz' umbenannte, wurde so innerhalb
unserer weltweit tätigen Gemeinde das einende Band der Gnade Gottes und
des Weltmissionsauftrags Jesu gefestigt. Während sich 1990 310
Teilnehmer aus acht europäischen Ländern zur Sommerbibelkonferenz
anmeldeten, waren es 1998 bereits 649 Teilnehmer aus 20 europäischen
Ländern. Gott gebrauchte unsere Sommerbibelkonferenzen als ein
nützliches Werkzeug, um die Studenten in ganz Europa mit dem Evangelium
zu erreichen und Gottes Liebe, seine Hoffnung und Vision in ihre Herzen
einzupflanzen.
Neben den Bibelkonferenzen veranstalteten wir
für die Studenten vor Ort in unserem Gemeindezentrum besondere
Bibelschulen, wie z. B. die Genesis-Bibelschule oder die
Weihnachtsbibelschule, die in der Regel zum Semesteranfang bzw. in der
Vorweihnachtszeit, meistens eine Woche lang, hin und wieder auch für
zwei oder drei Wochen durchgeführt wurden. Ziel dieser Bibelschulen war
es, jeweils die Grundlagen des biblischen Glaubens zu vermitteln, etwa
den Schöpfungsglauben, den Glauben der Glaubenspatriarchen, die
Bedeutung des Kreuzes und der Auferstehung Jesu oder die Bedeutung der
Geburt Jesu. Unsere Bibelschulen waren besonders auf Studienanfänger
ausgerichtet, um ihnen die Möglichkeit zu bieten, Gottes Wort
kennenzulernen. Ihnen wurde auch die Gelegenheit gegeben, Stellungnahmen
zum jeweiligen Bibeltext zu schreiben und vorzutragen und die
persönlich empfangene Gnade zu bezeugen. Die Bibelschulen waren
darüberhinaus auch für die einheimischen Hirten stets eine gute
Gelegenheit als Diener des Wortes Gottes heranzuwachsen. Durch die tiefe
Beschäftigung mit dem jeweiligen Bibeltext, durch Auswendiglernen und
Schreiben von persönlichen Stellungnahmen in der Vorbereitungszeit
konnten sie Gottes Wort persönlich empfangen, die Gebetsanliegen der
Studenten finden und diesen während der Bibelschulen mit klaren und
herausfordernden Botschaften dienen. Bei viele Studenten wurde gerade
durch die Teilnahme an einer Bibelschule das geistliche Interesse nach
mehr geweckt, nämlich sich durch ein anschließendes Zweierbibelstudium
mit dem jeweiligen Bibellehrer noch eingehender mit dem Wort Gottes zu
befassen.
2. Tägliches Brot
Frühmorgens
trafen wir uns alle im Gemeindezentrum, um vor dem gemeinsamen Frühstück
Gottes Wort zu betrachten und unser Herz auf Gott und seinen Willen für
uns und für den jeweiligen Tag auszurichten. Nachdem Austausch unserer
Stellungnahmen in Gruppen, manchmal auch nur zu zweit, beteten wir zu
Gott mit den Gebetsanliegen für das Werk Gottes in Bonn, für die
Weltmission, mit den Anliegen unserer Bibelschüler, aber auch mit
unseren persönlichen Anliegen. Durch das Tägliche Brot lernten wir,
unser Glaubensleben nicht aus unserer eigenen Kraft heraus zu führen,
sondern von Gott abhängig zu sein und seinem Wort und seiner souveränen
Führung zu vertrauen. Wir lernten durch das Tägliche Brot Gottes Wort zu
lieben, uns selbst zu disziplinieren und die grundlegende Haltung als
Streiter Christi anzuziehen. Durch das gemeinsame Tägliche Brot formte
Gott durch uns ein festes und wirksames Gefäß des Gebets für die
Errettung und das Heil der Studenten.
3. Jüngererziehungswerk und gemeinsames Leben
Während
der 90er Jahre hatte weiterhin M. Dr. Peter Chang die Leitung von
Bonn-UBF inne. Mit wenigen Ausnahmen bereitete er jede Woche die
Sonntagsbotschaft vor, die in der Regel sechs bis sieben, manchmal auch
noch mehr eng bedruckte Seiten umfasste. Aus seinem Hirtenherzen heraus,
verkündete er Gottes Wort als das Wort Gottes. Er hatten den einfachen
Glauben an die Macht des Wortes Gottes, dass den deutschen Studenten
durch das Wort Gottes geholfen werden könnte, dass ihre geistlichen
Augen geöffnet würden, dass sie ihrer Sünden bewusst und zu Gott
umkehren würden. Mit seinem Leitwort aus dem Markusevangelium 11,22:
"Und Jesus antwortete ihnen und sprach: Habt Glauben an Gott!" forderte
er die Hirten und Missionare heraus, besonders über den tief in ihren
Herzen verwurzelten Humanismus Buße zu tun und den
evangeliumszentrierten Glauben in ihre Herzen einzupflanzen. Grundlage
seiner Botschften war das intesive Studium der vier Evangelien, der
Apostelgeschichte, des Römerbriefes, der Genesis und des Exodus. Dadurch
wurde allen Mitarbeitern geholfen, geistliche Einsicht für die Gnade
Gottes und Gottes Willen für sie und unser Volk zu bekommen. Mit dem
betenden Herzen gab M. Peter nach der Verkündigung der Botschaft oftmals
sehr lange Bekanntmachungen weiter. Er betete dafür, dass die deutschen
Hirten ihr Leben ganz unter die Herrschaft Jesu stellen und als
verantwortliche Hirten, Bibellehrer und zukünftige geistliche Leiter für
die Deutschland- und Weltmission aufgestellt werden könnten. Nach dem
Gottesdient saßen wir zunächst kreisweise in kleineren Gruppen bei Kaffe
und Kuchen zusammen und tauschten die aufgrund des Wortes empfangene
Gnade aus. Als dann die Hoffnungsträger verabschiedet waren, trafen wir
uns regelmäßig zur Mitarbeiterversammlung und Gebeststunde. Alle
Mitarbeiter tauschten ihre persönlich empfangene Gnade aus. Danach
dankten wir Gott und bildeten ein Gefäß des Gebets. Manchmal beteten wir
eine halbe Stunde, manchmal eine ganze und hin und wieder auch auch
noch länger. Aufgrund des Bibeltextes und der Sonntagsbotschaft
schrieben alle Mitarbeiter danach eine persönliche Stellungnahme. Am
Montagabend versammelten sich alle Mitarbeiter im Gemeindezentrum. Ein
jeder trug seine Stellungnahme vor. M. Peter diente jedem einzelnen sehr
sorgfältig, indem er ihn mit seinen persönlichen Gebetsanliegen
ansprach, ihn lobte, ermahnte und/oder geistlich ermutigte. Wegen seines
Hirtenherzens trug er oft auch viele Schmerzen, wenn Mitarbeiter
unbußfertig waren und halsstarrig in ihren Sünden verharrten. Einige
Mitarbeiter erhielten auch gemäß ihrem persönlichen Gebetsanliegen einen
zusätzlichen Trainingsnamen, damit sie sich stets an ihr Anliegen
erinnern und damit zu Gott beten konnten. So wurde z.B. H. Xenofon, H.
Gehorsam genannt, H. Heidi wurde H. Humble-Monika und H. Joachim H.
Eifer. Durch M. Peters Dienerschaft gab Gott uns stets klare
Orientierungen, Dank-, Buß- und Gebetsanliegen. Durch seine
hingebungsvolle, dienende Hirtenliebe zu jedem einzelnen, konnten die
Mitarbeiter an geistlicher Einsicht gewinnen und in der Liebes- und
Vertrauensbeziehung zu Jesus weiter heranwachsen, um als verantwortliche
Kreisleiter sowie Hirten und Bibellehrer für die Studenten von Gott
gebraucht werden zu können.
Alle einheimischen Hirten und
Hirtinnen führten bis zu ihrer Heirat ein gemeinsames Leben, entweder
untereinander oder aber auch zusammen mit koreanischen Mitarbeitern, sei
es im Gemeindezentrum, im Kievhaus, im Hirtenhaus, Gebetshaus oder
Weltmissionshaus, überall entstanden Lebensgemeinschaften aus
Glaubensbrüdern oder -schwestern, die sich an den Vorbildern der
Lebensgemeinschaft der ersten Christen und der Jünger Jesu mit Jesus
orientierte. Durch die engen Lebensgemeinschaften wurden die Eigenarten,
Schwächen und Stärken jedes Einzelnen offenbart. Ob in der Gemeinschaft
unter Brüdern oder unter Schwestern, einem jeden wurde nun ganz klar,
dass er oder sie kein Heiliger oder eine Heilige, sondern weiterhin ein
Sünder bzw. eine Sünderin war. Durch die einseitige Gnade Jesu war zwar
jeder von uns geistlich wiedergeboren worden, unsere Lebensgemeinschaft
bliebe jedoch immer eine Gemeinschaft von Sündern, denen jedoch, - im
Gegensatz zu weltlichen Gemeinschaften -, vergeben worden war. Auch der
kulturellen Unterschiede und Gewohnheiten zwischen Koreanern und
Deutschen wurde man sich durch die enge Lebensgemeinschaft sehr bewusst.
Dazu kamen auch sprachliche Barrieren. Einige Missionare kamen durch
den einfachen Glaubensgehorsam gegenüber Jesu Weltmissionsbefehl nach
Bonn. Oftmals besaßen sie nur geringe, manchmal sogar überhaupt keine
Deutschkenntnisse und mussten diese erst erlernen. Durch die
Lebensgemeinschaft entstanden so unweigerlich auch allerlei Probleme und
Mißverständnisse, durch die wir jedoch im Glauben weiter wachsen
konnten. Es war eine Gelegenheit, Jesus tiefer kennenzulernen, der seine
Jünger in all ihrer Schwachheit und Verschiedenheit aufnahm, sie in
seiner vergebenden Liebe trug, ihnen mit dem Wort Gottes und Gebet
diente, um sie als seine Nachfolger aufzustellen. Durch das
Zusammenleben wurden wir täglich herausgefordert, unseren Stolz und
Individualismus zu verleugnen und auch daran zu denken, was dem anderen
dient und nützlich ist. Wir lernten, was es praktisch bedeutet "uns
untereinander die Füße zu waschen" - so wie Jesus auch seinen Jüngern
die Füße gewaschen hatte und ihnen gebot, es ihm gleich zu machen. Wir
lernten, einander zu lieben und zu vergeben und für einander zu beten,
aber auch uns gegenseitig zu ermahnen und zurechtzuweisen. Durch die
Lebensgemeinschaften war Jesus mitten unter uns. Das, was wir durch das
Bibelstudium theoretisch gelernt hatten, konnten wir in der
Lebensgemeinschaft lernen, in die Praxis umzusetzen. Zusammenzuleben
bedeutete auch, sich selbst zu disziplinieren, gemeinsam zu planen, zu
organisieren und die Umgebung für das Werk Gottes vorzubereiten, um
gemeinsam den Auftrag Gottes an uns, nämlich den Weltmissionsbefehl
Jesu, zu erfüllen.
Als Studenten waren die Hirten und
studierenden Missionare tagsüber natürlich in der Universität unterwegs.
In der Regel trafen sie sich jedoch um die Mittagszeit zu zweit oder zu
dritt in den Mensen, nicht nur um gemeinsam das Mittagessen zu sich zu
nehmen, sondern auch, um anschließend zu beten und die Studenten zum
Wort Gottes einzuladen. Auch am Samstagmittag trafen wir uns in der
Mensa zum gemeinsamen Mittagessen. Weil samstags nur eine Mensa geöffnet
hatte, fanden sich dort stets viele Mitarbeiter ein. Wir hatten stets
fröhliche Mittagsgemeinschaft und luden oft schon während des Essens,
aber natürlich auch danach interessierte Studenten zu unserem
Sonntagsgottesdienst ein. Regelmäßig versammelten wir uns am Abend, ob
an Werktagen oder am Wochenende, abends war immer etwas los. Nach dem
gemeinsamen Abendessen im Gemeindezentrum oder in den anderen Häusern
trafen wir uns entweder in kleineren Kreisen, um die Bibel zu studieren
oder wir hielten unsere Tagungen ab, die nichts anderes als
Gottesdienste im kleineren Rahmen waren. Freitags fand unser gemeinsamer
Jüngerschaftsabend im größeren Rahmen statt, bei dem sowohl den Hirten
als auch den Hoffnungsträgern Gelegenheit gegeben wurde, ihre
Stellungnahmen vorzutragen und ihre Gebetsanliegen untereinander
auszutauschen. Die Lebensgemeinschaften in unserer Gemeinde benutzte
Gott als ein wichtiges Instrument, um den heranwachsenden Hirten zu
helfen, ihren Individualismus zu überwinden, um mit M. Peter und den
leitenden Missionaren zusammenzuarbeiten und das
Verantwortungsbewusstsein für die Gemeinde, die Mitarbeiter und
Hoffnungsträger zu entwickeln und ihr Leben für das Werk Gottes
einzusetzen.
4. Das Hausgemeindewerk
Kennzeichnend
für die 90er Jahre war die Gründung zahlreicher Hausgemeinden. Die
erste Hausgemeinde unter den einheimischen Hirten wurde 1991 zwischen H.
Andreas und H. Andrea Przewodnik gegründet. Danach folgte im April
1994 die Gründung der ersten Hausgemeinde unter Mitarbeitern mit
unterschiedlicher Nationalität zwischen H. Ehrfurcht und M. Prayer
Kösters. Im September des gleichen Jahres heiratete H. Jochen und M.
Priska Schweitzer. Es folgten im Jahr 1995 H. Joseph und M. Jackie Phan
sowie H. Joachim und H. Elke Dietzel, im Jahr 1996 H. Peter und H. Anja
Schweitzer sowie H. Xenofon und H. Heidi Grigoriadis. 1998 heirateten
sowohl H. Danke-Peter und M. Josefine Pilawa als auch M. Gloria und H.
Michael Chrustowski. Der Gründung einer Hausgemeinde ging die
Verlobungszeit voraus, in der beide Partner ihre Liebesbeziehung zu
Jesus durch das Bibelstudium und durch ihr praktisches Hirtensleben
vertieften. Wenn sich beide Partner zur biblischen Heiratsanschauung
bekannten und geistlich reif genug waren, wurde das Hochzeitsfest
gefeiert. Die ganze Gemeinde gab durch den Glauben ihr Bestes, um das
jeweilige Hochzeitspaar zu segnen und sie als eine Hausgemeinde
aufzustellen. Die Gründung einer Hausgemeinde, besonders die der ersten,
erforderte viel Gebet, Glauben und praktische Lebenshingabe der
Mitarbeiter. Satan war neidisch auf jedes dieser Ereignisse und es gab
viele Widerstände, die es durch den Glauben zu überwinden galt. M.
Prayer, M. Priska, M. Gloria, M. Josefine und M. Jackie trafen eine
Entscheidung des Glaubens, mit den in vieler Hinsicht mangelhaften
Hirten eine Glaubensfamilie zu gründen. Alle Missionare und Hirten
heirateten durch den Glauben, d. h. nicht aufgrund von Sympathie,
Aussehen oder menschlichen Gefühlen, sondern aufgrund der Verheißung
Gottes, mit dem Ziel eine gott- und missionszentrierte Hausgemeinde für
die Weltcampusmission gründen zu wollen. Durch die Aufstellung
zahlreicher Hausgemeinden legte Gott in den 90er Jahren eine Grundlage
dafür, dass in den kommenden Jahren weitere einheimische Studenten als
Jünger Jesu wachsen und aufgestellt werden konnten.
5. Pionierungswerk und Weltmissionsbefehl
Wir
beteten regelmäßig für die Pionierung weiterer Universitätsstädte
Deutschlands durch Bonn-UBF. Aufgrund 1. Petrus 2,9 hielten wir an dem
Gebetsanliegen fest, dass Gott Deutschland im bevorstehenden 21.
Jahrhundert als eine königliche Priesterschaft und Hirtennation für die
Weltmission aufstellen und gebrauchen sollte. Schon im Jahr 1990 wurde
die Hausgemeinde von M. Samuel-Peter und M. Hanna Ryu nach Mainz
ausgesandt. Sie dienen bis heute treu dem Werk Gottes. In den folgenden
Jahren sandten wir auch MIssionare nach Siegen, Hamburg, Potsdam und
Marburg aus. Jedoch erfuhren wir auch hier die neidischen Angriffe des
Satans und mussten einige Rückschläge hinnehmen. Als unser Gebet für die
Weltmission schrieben wir in den 90er Jahren regelmäßig einmal pro
Woche jeder mindestens einen Weltmissionsbrief an unsere Mitarbeiter in
der ganzen Welt. M. Peter ermutigte uns stets, der Weltmissions zu
dienen und sagte, dass die Weltmission mit einem Brief beginne. Mit
unseren Briefen ermutigten wir die Mitarbeiter mit dem Wort Gottes, das
wir durch die Sonntagsbotschaft empfangen hatten oder berichteten von
Gottes Wirken in unseren Bibelschülern oder durch unsere Konferenzen und
Bibelschulen. Auf diese Weise gebrauchte Gott Bonn-UBF als eine Quelle
der Ermutigung für unsere Mitarbeiter in aller Welt. Weltmissionsbriefe
zu schreiben war ein erster Schritt, die Beziehung zu den
Weltmissionsmitarbeitern in aller Welt herzustellen und zu pflegen und
sie in ihrem oftmals einsamen geistlichen Kampf in ihren kleinen
Pionierungsbezirken zu stärken und zu ermutigen. Weltmissionsbriefe zu
schreiben war in einer Zeit ohne Internet und E-mails wichtig, um ein
Netzwerk, das heißt ein weltweites Gefäß herzustellen, durch das der
Heilige Geist sein Werk unter uns und durch uns tun konnte. Es waren
unsere fünf Brote und zwei Fische für die Weltmission.
6. Umbau des Gemeindezentrums und Häuserkauf
Während
wir gegen Ende der 80er Jahre noch im Wohnzimmer des Gebetshauses
unsere Gottesdienste und auch unsere Tagungen und Bibelstudien
abhielten, kamen wir in den 90er Jahren in den Genuss, eines sehr viel
größeren Gemeindezentrums, das in der Meckenheimer Allee, ganz in der
Nähe der Uni gelegen war. Natürlich handelte es sich dabei nicht um ein
fertig eingerichtetes Gemeindezentrum, sondern um eine Art Lagerhalle,
die einer kräftigen Renovierung und Umgestaltung bedurfte, damit man sie
entsprechend unseren Zielen benutzen könnte. Gott segnete unseren
Fleiß, unser Eingenengagement und auch die materiellen Opfer aller
Mitarbeiter, so dass wir schließlich durch den Glauben und mit der Hilfe
Gottes diese Arbeiten durchführen und eine gute Umgebung für das
weitere Wirken Gottes vorbereiten konnten. Ende der 90er Jahre durften
wir dann durch unser gemeinsames Dankopfer zwei weitere Häuser neben dem
bisher erworbenen Gebetshaus, nämlich das Hirtenhaus und des
Weltmissionshaus in der Pfarrer-Martini-Straße erwerben. Viele
Mitarbeiter waren noch am studieren. Andere hatten zu jener Zeit nur
einen Teilzeitjob. Es schien unmöglich, die nötige Summe für den Erwerb
von zwei Häusern aufzubringen. Mit unserer eigenen Kraft konnten wir
diesen Berg nicht ins Meer versetzen. Deshalb trafen sich alle
Mitarbeiter abends um 22:30 Uhr zur Gebetsstunde. Mit Mk 9,23 beteten
wir von ganzem Herzen. So erfuhren wir die Macht des Gebetes und
versetzten diesen Berg ins Meer. Gott nahm unsere Gebete und unsere
Opfer an und erlaubte uns, alles Notwendige für den Kauf des Hirten- und
Weltmissionshauses zu bekommen. Alle drei Häuser in der
Pfarrer-Martini-Straße dienten zur Unterbringung der
Lebensgemeinschaften, dabei wurde für jedes Haus eine leitende,
verantwortliche Hirtenhausgemeinde aufgestellt.
7. Jüngerschafts- und Missionsreisen
Von
1990 bis 1999 führten wir zahlreiche Missionsreisen und
Jüngerschaftsfahrten durch. M. Peter gab allen Mitarbeitern und
Mitarbeiterinnen immer wieder die Gelegenheit dazu, das Werk Gottes in
anderen Bezirken und anderen Ländern kennenzulernen, die geistliche
Beziehung zu den dortigen Mitarbeitern anzuknüpfen und so eine Grundlage
für ein gut funktionierendes Netzwerk für die Weltmission zu legen.
Jüngerschaftsfahrten dienten in erster Linie dazu, Hoffnungsträgern zu
helfen, die geistliche Liebesgemeinschaft unter den Glaubensgeschwistern
und ihr dienendes Leben zu erfahren und besser kennenzulernen. Durch
die enge Lebensgemeinschaft während einer Jüngerschaftsfahrt bot sich
den Mitarbeitern auch die Möglichkeit, den Charakter und die
Gebetsanliegen der eingeladenen Hoffnungsträger genauer zu
kennenzulernen und mit ihnen die geistliche Beziehung zu vertiefen.
Jüngerschaftsfahrten ins Ausland waren darüber hinaus immer auch
erbauliche Bidlungsreisen, auf denen wir das Glaubensleben der
geistlichen Vorfahren des jeweiligen Landes, ihre Pionierarbeit und
Gottes Wirken durch sie erforschten und genauer kennenlernten.
Jüngerschaftsfahrten unternahmen wir nach Ostberlin - kurz nach der
Öffnung der Grenze -, nach Italien, nach Ungarn, nach Tschechien, nach
Frankreich, nach England und sogar nach Norwegen bis hin zum Nordkap.
Missionsreisen hingegen wurden stets dazu unternommen, um
Bibelkonferenzen, Bibelschulen oder -akademien in anderen europäischen
Ländern mit dem Gebet und durch die praktische Teilnahme beim
Bibelstudium oder durch das Vortragen eines Glaubenszeugnisses zu
unterstützen. Missionsreisen zu Bibelkonferenzen waren zahlreich und
wurden meist nicht von mehr als einer handvoll Mitarbeitern
durchgeführt. Die Ausnahme bildeten hier die Misssionsreisen in die USA
zu den an der Michigan State University stattfindenden internationalen
Sommerbibelkonferenzen, zu denen große Kontingente an
Missionsreiseteilnehmern sowohl aus Bonn als auch aus anderen
UBF-Bezirken in Deutschland ausgesandt wurden. Missionsreisen ins
europäische Ausland, in die USA oder nach Korea dienten nicht nur dazu
die Mitarbeiter an den Missionsfronten geistlich zu ermutigen und zu
stärken. Sie waren auch immer eine Ermutigung für die Misssionsreisenden
selbst, ihren geistlichen Horizont und ihre Vision in Bezug auf das
Wirken Gottes in der Weltmission zu erweitern. Besonders hervorzuheben
sind in diesem Zusammenhang die Missionsreisen zu den Bibelkonferenzen
in Moskau, Kiev und St. Petersburg. Hier, im ehemaligen Ostblock,
konnten wir erfahren wie mächtig Gott am Wirken war, wie er unsere
gemeinsamen Gebete für die Pionierung der ehemaligen Sowjetunion
reichlich gesegnet und sogar die unverrückbaren und verhärteten Fronten
und Grenzen des Kalten Krieges aufgebrochen und alle Mauern zum Einsturz
gebracht hatte. Missionsreisen unternahmen wir auch mehrfach nach
Chicago, um dort an der Versammlung der leitenden amerikanischen Hirten
teilzunehmen oder um mit Mutter Sarah Barry ein vertiefendes
Bibelstudium zu führen. Diese Missionsreisen zu unserem geistlichen
Hauptquartier dienten stets dem geistlichen Wachstum unserer Hirten,
damit sie in Zukunft als verantwortliche geistliche Leiter dem Werk
Gottes in Bonn und Deutschland dienen könnten.
8. Erziehung der Missionare der zweiten Generation
Anfang
der 90er Jahre waren die meisten Kinder unserer Missionare Grundschul-
oder Kindergartenkinder. Sie befanden sich in einem Alter, in dem die
geistliche Atmosphäre ihrer Umgebung eine sehr prägende Auswirkungen auf
ihr späteres Leben haben sollte. Kinder lernen weniger von dem, was man
ihnen sagt, als vielmehr von dem, was man ihnen vorlebt. Ihre Eltern,
die als Missionare nach Bonn gekommen waren, lebten kein
kleinbürgerliches, selbstsüchtiges Leben, sondern gaben der Mission
Gottes oberste Priorität. Sie lebten kein Partner- oder
Fernsehzentriertes, sondern ein Jesus- und ein missionszentriertes
Glaubensleben. Ihre Wohnungen waren für die Studenten, die kamen und
gingen, weit geöffnet. Sie luden sie zum gemeinsamen Essen und zum
Bibelstudium ein. Von kleinauf sahen die Kinder das dienende und gebende
Leben ihrer Eltern und lernten von ihnen. Die einheimischen Hirten und
Hirtinnen die sich für die Lebensgemeinschaft mit den Missionaren
entschieden, wurden für die Missionarskinder Onkels und Tanten, die zur
'geistlichen Familie' genauso dazugehörten wie ihre Eltern und
Geschwister. Im Laufe der Zeit wurden dann schließlich auch den
Hirtenfamilien immer mehr Kinder geboren, insgesamt waren es in den 90er
Jahren 17 Kinder. Unsere Kinder wurden von Anfang an aktiv in die
Gemeinde integriert. Durch das Bibelstudium wurden ihnen hauptsächlich
von den Eltern geholfen, die biblischen Grundlagen kennenzulernen und
danach zu leben. Wegen ihres asiatischen Aussehens fühlten sich einige
Kinder unserer Missionare gegenüber ihren deutschen Mitschülern
minderwertig. Der Druck, sich wegen der Anerkennung bei den Mitschülern,
der Sünde zu beugen wurde von Jahr zu Jahr größer. Durch die geistliche
Lebensgemeinschaft konnten jedoch alle unsere Kinder geistlich gut
wachsen und die genannten Probleme mit der Hilfe von Gottes Wort
überwinden. Nicht nur das, sondern viele von ihnen wurden mit die Besten
ihrer Schulklasse, wenn nicht sogar die Klassenbesten. Die meisten
unserer Kinder lernten auch von ihrer Kindzeit an, ein Instrument zu
spielen und damit auch sich zu disziplinieren. Nach einer gewissen
Reife, wurde ihnen dann auch die Gelegenheit gegeben, sich aktiv an der
Mitgesaltung des Gottesdienstes und der regionalen Konferenzen durch
ihre Musik zu beteiligen. Die Gründung des Senfkornorchesters in der
Mitte der 90er Jahre war ein wichtiges Ereignis. Durch die musikalische
Erziehung im Orchester lernten unsere Kinder und Jugendlichen, wie man
seine Gabe im Werk Gottes einbringen und sowohl untereinander
zusammenarbeiten als auch mit der älteren Generation mitwirken kann. Das
Senfkornorchester belebte unser Gemeindeleben auf vielfältige Weise,
indem zu verschiedenen Anlässen, wie z. B. zu Geburtstagsfeiern oder
bestandenen Abschlussprüfungen spontan ein Beitrag geleistet wurde. Im
Dezember 1998 fand das erste Senfkornmusikfest statt, durch das viele
eingeladene Gäste Gottes Wirken in unseren Kindern und Jugendlichen
sehen und dadurch sehr ermutigt wurden. Die geistliche Erziehung der
zweiten Generation In den 90er Jahren orientierte sich hauptsächlich am
Vorbild der Eltern. Kinder sind die Hoffnungsträger der Zukunft. Als wir
unsere Kinder mit den Augen des Glaubens und der Vision Gottes als
zukünftige Hirten, Bibellehrer und geistliche Leiter betrachteten,
statt als Mäuschen, Schätzchen oder Püppchen und mit dem betenden Herzen
ihre von Gott gegebenen Gaben zu wecken und zu fördern suchten, konnten
sie eine Beziehung zu Jesus anknüpfen und zu wichtigen Mitarbeitern in
den Hausgemeinden und im gesamten Werk Gottes heranwachsen.
III. Zusammenfassung
Mit
Markus 11,22 nahmen die Hausgemeinde von M. Peter und M. Sarah Chang
sowie drei weitere leitende Missionarshausgemeinden die Herausforderung
an, den Ende der 80er Jahre aufgestellten einheimischen Hirten weiter
mit dem Wort Gottes und Gebet zu dienen, um sie als verantwortliche,
mitwirkende Hirten und Bibellehrer und geistliche Leiter im Werk Gottes
aufzustellen.
Drei Faktoren waren für ihr geistliches Wachstum entscheidend:
1.
die geistliche Dienerschaft der Hausgemeinde von M. Peter und M. Sarah
Chang, die sich beide von ganzem Herzen dem Bibelstudium widmeten und
sich dann mit dem Wort Gottes und Gebet unermüdlich um die Anliegen
eines jeden einzelnen intensiv kümmerten,
2. der geistliche
Kampf der Hirten mit dem Wort Gottes durch das Schreiben von
Stellungnahmen und des Täglichen Brotes sowie die Vorbereitung von
Predigten zu Bibelschulen und -konferenzen,
3. die nach biblischen Maßstäben ausgerichteten Lebensgemeinschaften und die Bildung eines Gebetsgefäßes.
Die
geistliche Frucht, die dadurch bis Ende der 90er Jahre entstand, war
vor allem die Gründung zahlreicher Hausgemeinden für die Campusmission.
Aus einem kleinen Pionierungswerk war Bonn UBF zu einer
Studentengemeinde von beachtlicher Größe herangewachsen. Die Hirten und
Missionare kümmerten sich jeder verantwortlich um einige ihnen
anvertraute Studenten, indem sie ihnen mit dem Bibelstudium dienten.
Gott hatte den Glauben von M. Peters Hausgemeinde und aller
Vorgängermissionaren reichlich gesegnet und schuf durch das
Glaubenswachstum der Hirten und Missionare sowie durch die Entwicklung
von Bonn UBF zu einer einflussreichen Gebetstruppe eine gute
Ausgangsbasis, um in der kommenden Dekade als ein geistliches
Hauptquartier für die Deutschland- und Europamission gebraucht zu
werden.
Geschichte der UBF Bonn – 2000er Jahre Bewährung und neue Vision (2000 - 2010)
„Er aber antwortete und sprach zu ihnen : Gebt ihr ihnen zu essen.“ (Mk 6,37)Einleitung
Das
Missionswerk
der
UBF
in
Bonn
erfuhr
im
neuen
Jahrtausend
ein
e
neue
Stufe
des
Wirkens
Gottes.
Zu
Beginn
des
neuen
Millenniums
bewährte
Gott
das
Bonner
Missionswerk
durch
feurige
Attacken
der
Verleumdung.
Gerade
dadurch
empfing
jedoch
das
Missionswerk
den
Segen
Gottes,
dass
einheimische
Hirten
als
Prediger
und
Leiter
und
2.
Generation-Missionare
als
geistliche
Mitarbeiter
aufgestellt
wurden
und
das
Missionswerk
im
Evangeliumsglauben
gestärkt
wurde
und
zum
geistlichen
Rückgrat
und
Hauptquartier
für
das
Missionswerk
der
UBF
in
Deutschland
und
Europa
heranreifen
konnte.
Der
Leitvers
des
Missionswerkes
in
Bonn
im
ersten
Jahrzehnt
des
neuen
Millenniums
war
Markus
6,37a:
„Gebt
ihr
ihnen
zu
essen!“
Mit
diesem
Leitwort
segnete
Gott
das Missionswerk
in
Bonn
in
den
2000er
Jahren,
einige
einheimische
Hirten
als
verantwortliche
Leiter
und
die
Neue
Generation
durch
die
Internationale
Sommerbibelkonferenz
2009
in
Eringerfeld
als
Mitarbeiter
aufzustellen.
Die
Geschichte
des
Bonner
Missionswerkes
in
den
Jahren
2000
bis
2010
lässt
sich
in
zwei
Abschnitte
gliedern:
Erstens,
die
Zeit
der
Anfechtung
und
geistlichen
Erneuerung
(2000‐2006),
in
der
Gott
das
Missionswerk
der
UBF
in
Bonn
durch
Bedrängnisse
bewährte
und
vorbereitete,
zur
Bibel
zurückzukehren
und
eine
lebendige
bibelzentrierte
Gemeinschaft
zu
bilden.
Zweitens,
die
Zeit
der
Wiederherstellung
der
Vision
und
Hoffnung
Gottes
(2007‐2010),
in
der
das
Bonner
Missionswerk
als
offizielles
geistliches
Hauptquartier
die
Mitarbeiter
in
Deutschland
und
Europa
ermutigen
durfte,
das
Werk
der
Zusammenarbeit
für
die
geistliche
Erweckung
und
Erschließung
der
1.700
Universitäten
in
Europa
zu
aktivieren.
I. Geistliche Bewährung und Erneuerung – Zurück zur Bibel (2000 - 2006)
In
den
1990er
Jahren
wurden
durch
den
Glauben,
die
selbstlose
Hingabe
und
Zusammenarbeit
der
Missionare
und
einheimischen
Hirten
und
durch
deren
Zweierbibelstudium
und
Lebensgemeinschaft,
12
Hausgemeinden
und
viele
einheimische
Mitarbeiter
im
Bonner
Missionswerk
aufgestellt.
Darüber
hinaus
wurden
viele
neue
Universitäten
durch
die
Aussendung der
studentischen
Missionare
und
ihrer
Hausgemeinden
erschlossen.
Auch
waren
viele
hoffnungsvolle
2.
Generation‐Missionare
als
geistliche
Mitarbeiter
für
ihre
Eltern
herangewachsen.
Aber
wo
es
das
mächtige
Wirken
Gottes
gibt,
wird
der
Satan
immer
sehr
neidisch
und
versucht,
das
Werk
Gottes
zu
behindern
und
sogar
es
zu
zerstören.
Im
Jahr
2000
spalteten
sich
einige
Gemeinden
der
UBF
in
Korea
vom
Gesamtwerk
der
UBF
ab.
Diese
Abspaltung
ließ
auch
die
in
der
ganzen
Welt
verstreuten
Missionswerke
der
UBF
nicht unberührt,
aber
hat
im
Rückblick
vor
allem
das
Missionswerk
der
UBF
in
Deutschland
und Europa
am
meisten
getroffen.
Gleichzeitig
wurden
auch
viele
Verleumdungen
gegen
das
Werk
Gottes
im
Internet
vorgebracht.
Dies
führte
zum
Zerbrechen
des
Gebetsgefäßes
und zur
Beeinträchtigung
der
Zusammenarbeit
der
Missionare
in
Deutschland.
Die
Attacken
des
Satans
drohten,
alle
bisherigen
Glaubensfrüchte
und
geistlichen
Einfluss
der
UBF
zu
zerstören. Auch
das
Missionswerk
von
UBF
in
Bonn
wurde
nicht
wenig
angegriffen.
Bei
der
internationalen
Sommerbibelkonferenz
an
der
ISU
im
Jahr
2001
nahmen
Dr.
Peter
Chang
und
die
Mitarbeiter
des
Missionswerkes
Gottes
Wort
aus
1.
Petrus
2,4.5
an
und
entschieden
sich,
von Menschen
verworfene,
aber
bei
Gott
lebendige Ecksteine
zu
werden
und
dadurch
den
Fußspuren
Jesu
zu
folgen,
der
diesen
Weg
vor
uns
gegangen
ist.
1.Petrus
2,9
–
„Ihr
aber
seid
das auserwählte
Geschlecht,
die
königliche
Priesterschaft,
das
heilige
Volk,
das
Volk
des
Eigentums,
das
ihr
verkündigen
sollt
die
Wohltaten
dessen,
der
euch
berufen
hat
von
der
Finsternis
zu
seinem
wunderbaren
Licht.“
–
ermutigte
alle
Mitarbeiter,
anstatt
sich
in
menschliche
Kämpfe
zu
verwickeln,
die
geistliche
Identität
und
Innerlichkeit
als
königliche
Priesterschaft anzuziehen
und
Gottes
Wohltaten
zu
verkündigen.
Viele
Mitarbeiter
fanden
auch
durch
1.Petrus
4,13
Ermutigung
und
Trost,
sich
darin
zu
freuen,
mit
Christus
zu
leiden.
Im
Januar 2002
fuhr
M.
Dr.
Samuel
Lee,
der
Generaldirektor
von
UBF,
heim,
nach dem
er
als
Gründer der
UBF
40
Jahre
lang
der
Campus‐
und
Weltmission
gedient
hatte.
Sein
Heimgang
hinterließ
eine große Lücke und Trauer in dem Werk Gottes von UBF, aber er hinter ließ ein großartiges geistliches Erbe, das die neue Orientierung für das Missionswerk durch UBF weltweit geworden ist und in dem einen Satz zusammengefasst werden kann: „Zurück zur Bibel.“
eine große Lücke und Trauer in dem Werk Gottes von UBF, aber er hinter ließ ein großartiges geistliches Erbe, das die neue Orientierung für das Missionswerk durch UBF weltweit geworden ist und in dem einen Satz zusammengefasst werden kann: „Zurück zur Bibel.“
II. Aufstellung der einheimischen Hirten als Prediger und Gruppenleiter
Gerade
in
der
Zeit
der
Bedrängnisse
erfuhren
die
Missionsmitarbeiter
das
mächtige
Wirken des
Heiligen
Geistes
im
Missionswerk,
so
wie
die
Bibel
lehrt,
dass
durch
Verfolgung
und Schwierigkeiten
die
Gemeinde
Gottes
viel mehr
bewährt
wird
und
in
der
Hoffnung
Gottes wächst.
In mitten
der
Verleumdungen
wurden
alle
Mitarbeiter
noch
klarer
in
der
Entscheidung
zur
Zusammenarbeit
für
die
Weltmission.
Sie
dienten
dem
Zweierbibelstudiumswerk und
kämpften
auch
den Gebetskampf,
vor allem
am
frühen
Morgen,
noch
hingebungsvoller. Der
Leiter
des
Missionswerkes
in
Bonn,
Dr.
Peter
Chang,
betrachtete
die
Zeit
der
Krise
als
die
Gelegenheit des geistlichen Wachstums. Er stellte einheimische Hirten, wie H. Peter
Schweitzer, H. Stefan Elsholz, und H. Jochen Schweitzer als Prediger auf und half ihnen, Verantwortung für das Werk Gottes zu tragen. In der Zeit der Anfechtungen wuchsen die einheimischen Hirten als hingebungsvolle Mitarbeiter und verantwortliche geistliche Leiter für das Missionswerk heran. H. Joachim wurde in der Tat wegen der Spaltung der Gemeinde sehr verwirrt. Aber die Tränen, Gebete und Hirtenliebe der Mitarbeiter angefangen von M. Mary Shin gaben H. Joachim feste Zuversicht auf die absolute Liebe Gottes und eine neue Entscheidung für die souveräne Berufung Gottes als Hirte und Bibellehrer für die Weltcampusmission gemäß Apostelgeschichte 9,15. Durch die Vergebungsgnade Jesu durfte er als
Prediger für das Werk Gottes mitwirken, später als Leiter für die ABC‐Bibelschule aufgestellt werden sowie als ein Haupt prediger bei der europäischen Sommerbibelkonferenz 2009 gebraucht werden. Weil Dr. Peter Chang seit Januar 2007 als verantwortlicher Leiter für das Missionswerk der UBF in Deutschland und Europa arbeitete und einen Großteil der Zeit nicht in Bonn verbringen konnte, standen die einheimischen Mitarbeiter vor einer großen Herausforderung, dem Missionswerk in Bonn verantwortlich zu dienen. Es bestand die Gefahr, dass das Missionswerk in Bonn dadurch kraft‐ und orientierungslos werden würde. Aber als M. Dr. Peter
Chang sich aufgrund Markus 6,37 entschied, zuerst den Mitarbeitern in Europa zu dienen, half Gott den einheimischen Leitern in die Bresche zu springen und als verantwortliche Leiter für das Werk Gottes zu wachsen. Einheimische Leiter wie H. Peter Schweitzer, H. Jochen Schweitzer, H. Joachim Dietzel und H. Stefan Elsholz begannen dem Werk Gottes mit Verantwortungsbewusstsein zu dienen. Sie dienten jeweils ihrer Gruppe und wechselten sich auch im Predigen der Sonntagsbotschaft ab : Bonn I unter der Leitung von H. Peter Schweitzer, Bonn II unter der Leitung von H. Stefan Elsholz und M. Petrus Chang, Bonn III unter der Leitung von H. Ehrfurcht Kösters, Rhein‐Sieg‐Kreis unter der Leitung von H. Jochen Schweitzer, und ABC-Bibelschule unter der Leitung von H. Joachim Dietzel. Alle Gruppen kämpften,
um 120 Bibelschüler zu gewinnen und gemeinsam mit 500 Bibellehrern und Bibelstudenten Gottes Wort zu feiern.
Gelegenheit des geistlichen Wachstums. Er stellte einheimische Hirten, wie H. Peter
Schweitzer, H. Stefan Elsholz, und H. Jochen Schweitzer als Prediger auf und half ihnen, Verantwortung für das Werk Gottes zu tragen. In der Zeit der Anfechtungen wuchsen die einheimischen Hirten als hingebungsvolle Mitarbeiter und verantwortliche geistliche Leiter für das Missionswerk heran. H. Joachim wurde in der Tat wegen der Spaltung der Gemeinde sehr verwirrt. Aber die Tränen, Gebete und Hirtenliebe der Mitarbeiter angefangen von M. Mary Shin gaben H. Joachim feste Zuversicht auf die absolute Liebe Gottes und eine neue Entscheidung für die souveräne Berufung Gottes als Hirte und Bibellehrer für die Weltcampusmission gemäß Apostelgeschichte 9,15. Durch die Vergebungsgnade Jesu durfte er als
Prediger für das Werk Gottes mitwirken, später als Leiter für die ABC‐Bibelschule aufgestellt werden sowie als ein Haupt prediger bei der europäischen Sommerbibelkonferenz 2009 gebraucht werden. Weil Dr. Peter Chang seit Januar 2007 als verantwortlicher Leiter für das Missionswerk der UBF in Deutschland und Europa arbeitete und einen Großteil der Zeit nicht in Bonn verbringen konnte, standen die einheimischen Mitarbeiter vor einer großen Herausforderung, dem Missionswerk in Bonn verantwortlich zu dienen. Es bestand die Gefahr, dass das Missionswerk in Bonn dadurch kraft‐ und orientierungslos werden würde. Aber als M. Dr. Peter
Chang sich aufgrund Markus 6,37 entschied, zuerst den Mitarbeitern in Europa zu dienen, half Gott den einheimischen Leitern in die Bresche zu springen und als verantwortliche Leiter für das Werk Gottes zu wachsen. Einheimische Leiter wie H. Peter Schweitzer, H. Jochen Schweitzer, H. Joachim Dietzel und H. Stefan Elsholz begannen dem Werk Gottes mit Verantwortungsbewusstsein zu dienen. Sie dienten jeweils ihrer Gruppe und wechselten sich auch im Predigen der Sonntagsbotschaft ab : Bonn I unter der Leitung von H. Peter Schweitzer, Bonn II unter der Leitung von H. Stefan Elsholz und M. Petrus Chang, Bonn III unter der Leitung von H. Ehrfurcht Kösters, Rhein‐Sieg‐Kreis unter der Leitung von H. Jochen Schweitzer, und ABC-Bibelschule unter der Leitung von H. Joachim Dietzel. Alle Gruppen kämpften,
um 120 Bibelschüler zu gewinnen und gemeinsam mit 500 Bibellehrern und Bibelstudenten Gottes Wort zu feiern.
III. Zusammenarbeit der 2. Generation Missionare
1. Glaubenskampf der 2. Generation‐Missionare
Gerade
in
der
Zeit
der
Bedrängnisse
gab
es
auch
ein
mächtiges
Wirken
Gottes
unter
den
2. Generation‐Missionaren.
Sie
wurden
in
der
Schule
mit
den
Missverständnissen
und
Verleumdungen
konfrontiert,
indem
sie
durch
Lehrer
und
Klassenkameraden
darauf
angesprochen
wurden.
Aber
M.
Petrus
Chang
gab
Gott
die
Ehre,
indem
er
zum
Medizinstudium
an
der Uni
Bonn
zugelassen
wurde.
Auch
andere
Missionare
der
2.
Generation
gaben
Gott
die
Ehre, indem
sie
seinem
Beispiel
folgten
und
mit hervorragenden
Noten
ihr
Abitur
machten.
H.
Johannes
Chang
wurde
Jahrgangsbester
in
seiner
Abiturklasse,
obwohl
er
ein
Ausländer
war, und
begann
ebenfalls
ein
Medizinstudium
an
der
Uni
Bonn.
In
der
Zeit
der
Bedrängnisse
wuchsen
die
2. Generation‐Missionare
als
wichtige
geistliche
Mitarbeiter
des
Missionswerkes
in
Bonn
heran,
die
Gottes
Werk
in
vielerlei
Hinsicht
vertreten
und
insbesondere
durch
das
Senfkornorchester
zusammenarbeiteten.
2. Die wachsende Gemeinschaft des Senfkornorchesters
In
der
Zeit
der
Anfechtung
fanden
die
2.
Generation‐Missionare
ihre
geistliche
Identität
und Glaubenswurzel
und
überwanden
den
Druck
dieser
Welt
und
des Zeitgeistes
durch
das
Vorbild
ihrer
Eltern.
Jedoch
waren
sie
wie
Schafe
ohne
Hirten,
weil
fast
alle
Missionsmitarbeiter,
die
in
der
Zeit
der
Gemeindespaltung
bedrängt
wurde,
selbst
geistliche
Unterstützung
brauchten. Mit dem jammernden Hirtenherzen begann Dr. Peter Chang daher, die 2. Generation‐Missionare zu ermutigen, indem er das Senfkornorchester aktivierte und mehrmals Missionsreisen mit ihnen unternahm. Idee und Konzept für das Senfkornorchester wurden durch das Beispiel des Chicago UBF‐Orchesters unter der Leitung von Dr. Samuel C. Lee inspiriert. Das Senfkornorchester hatte gemäß seinem Leitwort aus 1. Petrus 2,9 zum Ziel, die 2. Generation‐Missionare in ihrer
Teenager‐ und Studentenzeit durch das Musiktraining zu ermutigen, geistliche Disziplin zu lernen und geistliche Identität als Gottes königliche Priesterschaft an zu ziehen und ihre Gaben für das Werk Gottes einzusetzen. In den 90er Jahren empfing die erste Welle der 2. Generation‐Missionare in Bonn, wie M. Petrus Chang, M. Maria P. Lee, H. Johannes Chang, H. Samuel Ryu, H. Peter Ryu und H. Samuel Ju, intensives Musik‐ und Orchester‐Training. Sie konnten dadurch ihre Gabe entwickeln und diese auf verschiedenen Missionsreisen und Orchesterkonzerten in Amerika und Korea für die Ehre Gottes zum Einsatz bringen und ihren Glauben bezeugen. Auf diese Weise konnten die 2. Generation‐Missionare im Werk Gottes als wichtige Mitarbeiter mitwirken und ihre geistliche Position finden. Die erste Welle der 2.
Generation‐Missionare, die geistliches Training im Senfkornorchester empfingen, gingen später zur Uni und studierten Medizin, Jura, BWL oder auch Musik und dienen sowohl als Leiter im Werk Gottes als auch an bei verschiedenen Uniaktivitäten. Durch ihr Vorbild wurden auch viele Eltern weltweit ermutigt, ihren Kindern göttliche Disziplin zu lehren. Unter ihnen ist H. Happy Maria Parks Lebensgeschichte am bekanntesten und herzbewegendsten. Das Senfkornorchester diente nicht nur dazu, um die persönliche Entwicklung der Mitglieder zu fördern, sondern wurde auch, Gott zu loben sowie Brücken und Netze zu Menschen und Gemeinschaften außerhalb der UBF zu bilden. So gab es Konzerte des Senfkornorchesters in Korea 2002 und 2003, in den USA 2004 und in Deutschland 2005
und 2007. Letztere hatten eine Teilnehmerzahl von über 1000, welche in der Beethovenhalle in Bonn, zusammenkamen. Zurzeit wirkt Gott durch das Senfkornorchester mächtig unter unseren Jugendlichen und Kindern. In der schwierigen Pubertätszeit bekommen sie durch das kontinuierliche Bibelstudium und die Orchesterübung notwendige geistliche Hilfe zum gesunden persönlichen
Wachstum. Sie können eine klare geistliche Identität als königliche Priesterschaft und Gottes auserwähltes Volk kennen lernen, indem sie die Wohltaten Gottes durch ihre Gabe verkündigen. Unter ihnen empfingen Esther Kim, Samuel Kösters, Johannes Phan, Isaak Jeong jun., Rebekka Dietzel und Johanna Yoon die Taufe und gaben ihr Glaubenszeugnis weiter, indem sie Jesus als ihren persönlichen Retter annahmen. Sie wurden in diesem Jahr sogar als Prediger für die erste historische Bonn UBF KBF & JBF Sommerbibelkonferenz in Mücke aufgestellt.
Aktuell erfahren wir ein neues Werk in der Geschichte des Senfkornorchesters, in welchem die erste Welle der 2. Generation‐Missionare die Hauptverantwortung für das Senfkornorchester‐ und chor übernehmen. Sie helfen den nachwachsenden jüngeren 2. -und 3. Generation‐Missionaren, so wie sie einst die Hilfe in dem Senfkornorchester erfahren haben. So ist es zu einem sich selbst aufrecht erhaltenden Werk Gottes gewachsen, das den guten geistlichen Einfluss auf die nachfolgenden 2. Generation‐Missionare und Hoffnungsträger ausübt und zur Brückenbildung in der bikulturellen Gesellschaft Deutschlands gebraucht wird.
brauchten. Mit dem jammernden Hirtenherzen begann Dr. Peter Chang daher, die 2. Generation‐Missionare zu ermutigen, indem er das Senfkornorchester aktivierte und mehrmals Missionsreisen mit ihnen unternahm. Idee und Konzept für das Senfkornorchester wurden durch das Beispiel des Chicago UBF‐Orchesters unter der Leitung von Dr. Samuel C. Lee inspiriert. Das Senfkornorchester hatte gemäß seinem Leitwort aus 1. Petrus 2,9 zum Ziel, die 2. Generation‐Missionare in ihrer
Teenager‐ und Studentenzeit durch das Musiktraining zu ermutigen, geistliche Disziplin zu lernen und geistliche Identität als Gottes königliche Priesterschaft an zu ziehen und ihre Gaben für das Werk Gottes einzusetzen. In den 90er Jahren empfing die erste Welle der 2. Generation‐Missionare in Bonn, wie M. Petrus Chang, M. Maria P. Lee, H. Johannes Chang, H. Samuel Ryu, H. Peter Ryu und H. Samuel Ju, intensives Musik‐ und Orchester‐Training. Sie konnten dadurch ihre Gabe entwickeln und diese auf verschiedenen Missionsreisen und Orchesterkonzerten in Amerika und Korea für die Ehre Gottes zum Einsatz bringen und ihren Glauben bezeugen. Auf diese Weise konnten die 2. Generation‐Missionare im Werk Gottes als wichtige Mitarbeiter mitwirken und ihre geistliche Position finden. Die erste Welle der 2.
Generation‐Missionare, die geistliches Training im Senfkornorchester empfingen, gingen später zur Uni und studierten Medizin, Jura, BWL oder auch Musik und dienen sowohl als Leiter im Werk Gottes als auch an bei verschiedenen Uniaktivitäten. Durch ihr Vorbild wurden auch viele Eltern weltweit ermutigt, ihren Kindern göttliche Disziplin zu lehren. Unter ihnen ist H. Happy Maria Parks Lebensgeschichte am bekanntesten und herzbewegendsten. Das Senfkornorchester diente nicht nur dazu, um die persönliche Entwicklung der Mitglieder zu fördern, sondern wurde auch, Gott zu loben sowie Brücken und Netze zu Menschen und Gemeinschaften außerhalb der UBF zu bilden. So gab es Konzerte des Senfkornorchesters in Korea 2002 und 2003, in den USA 2004 und in Deutschland 2005
und 2007. Letztere hatten eine Teilnehmerzahl von über 1000, welche in der Beethovenhalle in Bonn, zusammenkamen. Zurzeit wirkt Gott durch das Senfkornorchester mächtig unter unseren Jugendlichen und Kindern. In der schwierigen Pubertätszeit bekommen sie durch das kontinuierliche Bibelstudium und die Orchesterübung notwendige geistliche Hilfe zum gesunden persönlichen
Wachstum. Sie können eine klare geistliche Identität als königliche Priesterschaft und Gottes auserwähltes Volk kennen lernen, indem sie die Wohltaten Gottes durch ihre Gabe verkündigen. Unter ihnen empfingen Esther Kim, Samuel Kösters, Johannes Phan, Isaak Jeong jun., Rebekka Dietzel und Johanna Yoon die Taufe und gaben ihr Glaubenszeugnis weiter, indem sie Jesus als ihren persönlichen Retter annahmen. Sie wurden in diesem Jahr sogar als Prediger für die erste historische Bonn UBF KBF & JBF Sommerbibelkonferenz in Mücke aufgestellt.
Aktuell erfahren wir ein neues Werk in der Geschichte des Senfkornorchesters, in welchem die erste Welle der 2. Generation‐Missionare die Hauptverantwortung für das Senfkornorchester‐ und chor übernehmen. Sie helfen den nachwachsenden jüngeren 2. -und 3. Generation‐Missionaren, so wie sie einst die Hilfe in dem Senfkornorchester erfahren haben. So ist es zu einem sich selbst aufrecht erhaltenden Werk Gottes gewachsen, das den guten geistlichen Einfluss auf die nachfolgenden 2. Generation‐Missionare und Hoffnungsträger ausübt und zur Brückenbildung in der bikulturellen Gesellschaft Deutschlands gebraucht wird.
3. Gründung der Hausgemeinden der zweiten Generation Missionare
Im
neuen
Jahrtausend
durften
wir
durch
die
Hausgemeindegründungen
der
2.
Generation-Missionare
eine
neue
Geschichte
des
Glaubens
erleben.
M.
Petrus
Chang
gründete
die
erste Hausgemeinde
der
2.
Generation‐Missionare
in
Europa
mit
M.
Pauline
Chang
aus
New
Jersey UBF,
USA
im
Jahr
2002
durch
den
Glauben
nach
Gottes
bester
Führung.
Ihr
Glaube,
ihre
Hingabe
und
Geist
der
Zusammenarbeit
sind
wie
die
von
Priska
und
Aquila.
Ihrem
Vorbild
folgten
H.
Titus
und
M.
Maria
Keller
von
Köln
UBF
im
Jahr
2007
und
M.
Peter
und
M.
Maria
P. Lee
von
Bonn
UBF
im
Jahr
2008
und heirateten
durch
den
Glauben
nach
Gottes
bester
Führung
und
Souveränität,
indem
sie
ihre
Hausgemeinden
für
die
Zusammenarbeit
für
das
Werk Gottes
zur
Verfügung
stellten.
4. Geburt der 3. Generation‐Missionare
Gott
hat
uns
im
neuen
Millennium
auch
die
Geburt
der
3.
Generation
der
Missionare
sehen lassen.
M.
Pauline
und
M.
Petrus
Chang
durften
sich
durch
den
Glauben
für
die
Erziehung von
vielen
Glaubensnachkommen
einzusetzen
und
vier
Kinder
als
3.
Generation
der
Missionare
zur
Welt
zu
bringen.
M.
Maria
P.
Lee
brachte
ihren
ersten
Sohn,
Paul
S.
Lee,
zur
Welt, gerade
nach dem
sie
ihr
Medizinstudium
in mitten
der
Hochschwangerschaft
abgeschlossen
hatte.
Es
ist
ein
ermutigendes
und
hoffnungsvolles
Zeichen,
dass
viele
gott‐
und
missionszentrierte
Hausgemeinden
unter
den
2.
Generation‐Missionaren
aufgestellt
werden,
die
den
Glauben haben, viele leibliche und geistliche Nachkommen hervorzubringen und an dem
Werk Gottes hingebungsvoll teilzunehmen.
Glauben haben, viele leibliche und geistliche Nachkommen hervorzubringen und an dem
Werk Gottes hingebungsvoll teilzunehmen.
IV. Das Jüngererziehungswerk im neuen Millennium
1. ABC‐Bibelschule
Die
ABC‐Bibelschule
wurde
für
neue
Bibelstudenten
gegründet
und
durch
H.
Joachim
Dietzel
geleitet,
der
ein
brennendes
Hirtenherz
für
Neulinge
des
Glaubens
hat,
die
oft
nicht
wissen, wie
man
die
Bibel
liest
und
verstehen
kann.
Seit
2005
veranstaltet
diese
Gruppe
jeden
Mittwoch
Bibelstudium
für
neue
Hoffnungsträger
und
Bibelstudenten
in
einer
sehr
einfachen,
persönlichen
und
attraktiven
Weise.
Durch
das
Genesis‐,
Johannesevangelium‐,
12
Schritte‐ und
Römerbrief‐Bibelstudium
konnten
so
einige
junge
Menschen
die
feste
Grundlage
des
Glaubens
legen
und
anfangen,
selbst
als
Bibellehrer
zu
wirken.
2. Aufstellung der neuen Jünger Jesu
In
den
ersten
zehn
Jahren
des
Werkes
Gottes
nach
dem
Jahrtausendwechsel
wirkte
Gott
mächtig
unter
den
Studenten
am
Campus
und
den
2.
Generation‐Missionaren.
Trotz
der
verschiedenen
Hindernisse
stellte
sie
Gott
als
Campushirten
auf.
Dieses
mächtige
Werk
Gottes
geschah,
als
die
Leiter
und
Mitarbeiter
des Missionswerkes
in
Bonn
eine
Entscheidung
trafen,
zur
Bibel
zurück zu kehren
–
auch
in mitten
von
Schwierigkeiten
und
Missverständnissen.
Gott führte
viele
neue
Studenten
zum
Bibelstudium.
Unter
ihnen
nahmen
H.
Alexander
Ripken,
H.
Martin Schreck, H. Ursula Herbiniaux sowie auch die 2. Generation‐Missionare H. Daniel Park, H. Peter Ryu, H. David Lee und H. Jakob Choe Jesus als ihren Heiland und Herrn persönlich an. Sie empfingen die Taufe und auch Gottes Berufung und Mission, selber Hirten und Bibellehrer für die Campusstudenten zu sein.
Martin Schreck, H. Ursula Herbiniaux sowie auch die 2. Generation‐Missionare H. Daniel Park, H. Peter Ryu, H. David Lee und H. Jakob Choe Jesus als ihren Heiland und Herrn persönlich an. Sie empfingen die Taufe und auch Gottes Berufung und Mission, selber Hirten und Bibellehrer für die Campusstudenten zu sein.
V. Die europäische Sommerbibelkonferenz 2009
1. Regionales Gefäß der Zusammenarbeit in Europa
Durch
das
Leitwort
Mk
6,37a
ermutigte
Dr.
Peter
Chang
als
Leiter
des
Missionswerkes
der UBF
in
Europa
die
europäischen
Mitarbeiter,
zuerst
das
Werk
des
Bibelstudiums
und
das Gefäß
der
Zusammenarbeit
regionalweise zu
bilden
und
zu
aktivieren.
Dr.
Peter
Chang
unternahm
in
einem
Jahr
23
Missionsreisen,
um
die
Mitarbeiter
in
Europa
durch
das
Bibelstudium
zu
ermutigen
und
das
Gefäß
der
Zusammenarbeit
zu
bilden.
So
konnten
die
Mitarbeiter
in
Europa
Hilfe
erfahren,
und
gemeinsamen
sprachlichem
bzw.
kulturellem
Hintergrund
in
7
Regionen
zusammenzuarbeiten:
1.
Deutschsprachige
Region
(Deutschland,
Österreich,
Schweiz), 2. Englischsprachige Region (Großbritannien und Irland), 3. Französischsprachige Region (Frankreich, Belgien, Schweiz), 4. Skandinavien (Norwegen, Schweden, Dänemark), 5. Zentraleuropa (Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Österreich), 6. Balkan (Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Mazedonien, Bosnien, Serbien, Albanien) und 7. Iberische Halbinsel (Portugal, Spanien). So konnte das Missionswerk in Deutschland und Europa zahlenmäßig und auch qualitativ wachsen.
Schweiz), 2. Englischsprachige Region (Großbritannien und Irland), 3. Französischsprachige Region (Frankreich, Belgien, Schweiz), 4. Skandinavien (Norwegen, Schweden, Dänemark), 5. Zentraleuropa (Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Österreich), 6. Balkan (Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Mazedonien, Bosnien, Serbien, Albanien) und 7. Iberische Halbinsel (Portugal, Spanien). So konnte das Missionswerk in Deutschland und Europa zahlenmäßig und auch qualitativ wachsen.
2. Nehemia‐Bibelstudium und 1000 maliges gemeinsames Gebet
Zur
Vorbereitung
auf
die
Europäische
Sommerbibelkonferenz
2009
in
Eringerfeld
hielten
Bonn
und
Köln
UBF
im
Jahr
2008
gemeinsam
den
1.
historischen Weltmissionsbericht
in
Köln ab.
Mehr
als
500
Teilnehmer
sahen
und
hörten
über
Gottes
mächtiges
Wirken
durch
das Werk
des
Zweierbibelstudiums
und
der Jüngererziehung
durch
UBF
in
der
ganzen
Welt,
und die
Missionsmitarbeiter
in
Deutschland
begannen,
für
die
Vorbereitung
der
Europäischen
Sommerbibelkonferenz
gemeinsam
zu
beten.
Das
Nehemia‐Bibelstudium
war
die
gute
Grundlage
für
die
gemeinsame
Vorbereitung
der
Europäischen
Sommerbibelkonferenz
2009 nach
den
Attacken
Satans
während
des
Jahrtausendwechsels.
Durch
das
Nehemia‐
Bibelstudium konnten die Missionsmitarbeiter in Deutschland den Geist des Wiederaufbaus von Nehemia und den Israeliten anziehen. Durch das 1000‐malige gemeinsame Gebet erfuhren wir bereits während der Konferenzvorbereitungen das mächtige Wirken des Heiligen Geistes. Schon zwei Monate vor Beginn der Konferenz meldeten sich 1000 Teilnehmer offiziell für die Konferenz an, sodass die Anmeldung gestoppt und wieder gestartet werden musste. Die großartige Zusammenarbeit von
den kostbaren Mitarbeitern von Amerika und Korea UBF, insbesondere von Dr. John Jun, Mother Barry und Dr. Mark Yang, die für die Vorbereitung der Botschaften der Prediger mehrmals nach Deutschland kamen, ermutigten die 2. Generation‐Missionare aus ganz Deutschl and und Europa, durch verschiedene Aufgaben an der Konferenz durch Predigten, Lebenszeugnisse, Orchester, Chor, Tanz, Übersetzungsarbeiten, Technik, Webdesign und Mediaarbeiten hingebungsvoll mitzuwirken. Es war auch die erste Europäische UBF‐Sommerbibelkonferenz, die in englischer Sprache gehalten wurde. Gott wirkte durch die Internationale Europäische Sommerbibelkonferenz 2009 in Eringerfeld mächtig, um Gottes Hoffnung und Vision für das Campus‐Missionswerk in Europa zu erneuern. Schließlich kamen mehr als 1200 Mitarbeiter, Hoffnungsträger und Gäste aus Deutschland, Europa, Übersee und auch von anderen Gemeinden zu dieser Konferenz. Gottes Hoffnung für Europa, noch mal als ein bibelzentrierter und Missionare aussendender Kontinent gebraucht zu werden, wurde basierend auf den Leitvers der Konferenz, Exodus 19,5.6, klar offenbart. Mehr als 500 junge Menschen erklärten sich auf der Konferenz bereit, in der Zeit
Gottes als Missionare aus Europa ausgesandt zu werden. Auf der Europäischen Sommerbibelkonferenz 2009 wurde das HopeExplorer‐Bibelstudium unter den Neue Generation-Missionaren initiiert. Es begann im Anschluss an die Konferenz als ein regelmäßiges Bibelstudiumstreffen der leitenden 2. Generation‐Mitarbeiter, aktuell unter der Initiative und Leitung von H. Titus Keller von Düsseldorf II UBF, M. David Yoo von Köln I UBF und M. Petrus Chang von Bonn UBF. Die europäische Sommerbibelkonferenz 2009 war auch die Inspiration für das erste historische, internationale New Generation Leadership Forum, das am 23. ‐ 26. Juni 2010 in Bonn stattfand. Es war das erste Treffen dieser Art in UBF Europa und hatte speziell die Ermutigung und Ausbildung der zukünftigen Leiter unter der Neuen Generation von UBF zum Ziel. UBF‐Mitbegründerin, Mutter Sarah Barry, nahm sich extra Zeit, um für die Ermutigung unserer Neuen Generation mitzuwirken. Viele Neue Generation Missionare und junge Hirten aus den europäischen Pionierungsbezirken, v.a. H. Ales Maca aus Tschechien und H. Neusa Figuereido aus Portugal, konnten erkennen, wie das Werk Gottes und das geistliche Erbe von UBF und der Pioniermissionare auf den biblischen Prinzipien beruht. Viele Leiter der Neuen
Generation wurden ermutigt, mit der Vision und Hoffnung Gottes als exzellente Bibellehrer und globale geistliche Leiter wie Esra gemäß der Orientierung des Forums aufgrund des Leitverses Esra 7,10 zu wachsen und mit den Pioniermissionaren in ihrem jeweiligen Pionierungswerk zusammenzuarbeiten.
Bibelstudium konnten die Missionsmitarbeiter in Deutschland den Geist des Wiederaufbaus von Nehemia und den Israeliten anziehen. Durch das 1000‐malige gemeinsame Gebet erfuhren wir bereits während der Konferenzvorbereitungen das mächtige Wirken des Heiligen Geistes. Schon zwei Monate vor Beginn der Konferenz meldeten sich 1000 Teilnehmer offiziell für die Konferenz an, sodass die Anmeldung gestoppt und wieder gestartet werden musste. Die großartige Zusammenarbeit von
den kostbaren Mitarbeitern von Amerika und Korea UBF, insbesondere von Dr. John Jun, Mother Barry und Dr. Mark Yang, die für die Vorbereitung der Botschaften der Prediger mehrmals nach Deutschland kamen, ermutigten die 2. Generation‐Missionare aus ganz Deutschl and und Europa, durch verschiedene Aufgaben an der Konferenz durch Predigten, Lebenszeugnisse, Orchester, Chor, Tanz, Übersetzungsarbeiten, Technik, Webdesign und Mediaarbeiten hingebungsvoll mitzuwirken. Es war auch die erste Europäische UBF‐Sommerbibelkonferenz, die in englischer Sprache gehalten wurde. Gott wirkte durch die Internationale Europäische Sommerbibelkonferenz 2009 in Eringerfeld mächtig, um Gottes Hoffnung und Vision für das Campus‐Missionswerk in Europa zu erneuern. Schließlich kamen mehr als 1200 Mitarbeiter, Hoffnungsträger und Gäste aus Deutschland, Europa, Übersee und auch von anderen Gemeinden zu dieser Konferenz. Gottes Hoffnung für Europa, noch mal als ein bibelzentrierter und Missionare aussendender Kontinent gebraucht zu werden, wurde basierend auf den Leitvers der Konferenz, Exodus 19,5.6, klar offenbart. Mehr als 500 junge Menschen erklärten sich auf der Konferenz bereit, in der Zeit
Gottes als Missionare aus Europa ausgesandt zu werden. Auf der Europäischen Sommerbibelkonferenz 2009 wurde das HopeExplorer‐Bibelstudium unter den Neue Generation-Missionaren initiiert. Es begann im Anschluss an die Konferenz als ein regelmäßiges Bibelstudiumstreffen der leitenden 2. Generation‐Mitarbeiter, aktuell unter der Initiative und Leitung von H. Titus Keller von Düsseldorf II UBF, M. David Yoo von Köln I UBF und M. Petrus Chang von Bonn UBF. Die europäische Sommerbibelkonferenz 2009 war auch die Inspiration für das erste historische, internationale New Generation Leadership Forum, das am 23. ‐ 26. Juni 2010 in Bonn stattfand. Es war das erste Treffen dieser Art in UBF Europa und hatte speziell die Ermutigung und Ausbildung der zukünftigen Leiter unter der Neuen Generation von UBF zum Ziel. UBF‐Mitbegründerin, Mutter Sarah Barry, nahm sich extra Zeit, um für die Ermutigung unserer Neuen Generation mitzuwirken. Viele Neue Generation Missionare und junge Hirten aus den europäischen Pionierungsbezirken, v.a. H. Ales Maca aus Tschechien und H. Neusa Figuereido aus Portugal, konnten erkennen, wie das Werk Gottes und das geistliche Erbe von UBF und der Pioniermissionare auf den biblischen Prinzipien beruht. Viele Leiter der Neuen
Generation wurden ermutigt, mit der Vision und Hoffnung Gottes als exzellente Bibellehrer und globale geistliche Leiter wie Esra gemäß der Orientierung des Forums aufgrund des Leitverses Esra 7,10 zu wachsen und mit den Pioniermissionaren in ihrem jeweiligen Pionierungswerk zusammenzuarbeiten.
VI. Öffentlichkeitsarbeit und Netzwerkbildung
Seit
2009
bemühte
sich
das
Missionswerk
in
Bonn
auch
für
die
Öffentlichkeitsarbeit
und
Entwicklung
der
Beziehung
mit
anderen
Gemeinden,
indem
er
mit
Dr.
John
Jun
und
dem globalen
UBF‐Hauptquartier
zusammenarbeitete.
Dafür
wurde
M.
Hanna
Ryu
aus
Mainz
als verantwortliche
Leiterin
aufgestellt,
die
an
internationalen
Foren
und
Konferenzen
wie
KOSTE,
ECMI,
Internationales
Diaspora
Forum
in
Korea,
usw.
teilnahm.
Durch
diese
Arbeit konnten
andere
Gemeinden
den
Wert
des
einzigartigen
Missionsmodells
der
UBF
erkennen, insbesondere
das
Modell
der
Jüngererziehung
durch
die
Laienmission.
Das
Missionswerk
in Bonn
unterhält
auch
enge
Beziehungen
für
die
Zusammenarbeit
mit
befreundeten
Missionsorganisationen
wie
OpenDoors. Für
die
Öffentlichkeitsarbeit
wurde
das Internetmissionsteam
im
Jahr
2005
gegründet.
Die Mitarbeiter
er stellen
und
betreiben
verschiedene
Webseiten
im
Internet
mit
regelmäßigen
Berichten
und
Updates
über
das
Wirken
Gottes
durch
und
in
Deutschland
und
Europa
UBF,
welches durch das Zweierbibelstudium, die Jüngererziehung und die Weltmission geschieht. Die Internetmission wurde auch ein Instrument, um Studenten zu ermutigen, das Zweierbibelstudium zu führen.
welches durch das Zweierbibelstudium, die Jüngererziehung und die Weltmission geschieht. Die Internetmission wurde auch ein Instrument, um Studenten zu ermutigen, das Zweierbibelstudium zu führen.
Zusammenfassung
Zu
Beginn
des
neuen
Millenniums
trainierte
und
bewährte
Gott
das
Bonner
Missionswerk
durch
feurige
Attacken
des
Satans
der
Verleumdung.
Dadurch
half
Gott
uns,
zur
Bibel
zurückzukehren
und
zum
geistlichen
Rückgrat
und
geistlichen
Hauptquartier
für
das
Missionswerk
von
UBF
in
Deutschland
und
Europa
heranzureifen.
Wir
danken
dem
Herrn,
dass
er
in der
Zeit
der
Krise
einheimische
Hirten
als
verantwortliche
Leiter
der
Gemeinde
und
2.
Generation‐Missionare
als
geistliche
Mitarbeiter
aufgestellt
hat.
Wir
danken
dem
Herrn
auch,
dass er unser Missionswerk in Bonn gebraucht hat, die geistliche Einheit in Jesus europaweit zu stärken und die Neue Generation zu ermutigen, mit der Hoffnung Gottes an dem Werk Gottes teil zunehmen.
dass er unser Missionswerk in Bonn gebraucht hat, die geistliche Einheit in Jesus europaweit zu stärken und die Neue Generation zu ermutigen, mit der Hoffnung Gottes an dem Werk Gottes teil zunehmen.
Ein
Wort:
„Gebt
ihr
ihnen
zu
essen!“